Weniger Personal, mehr Künstliche Intelligenz und ein Vorstoß in den Rohstoffmarkt. Bei Coinbase bleibt aktuell kein Stein auf dem anderen. Der Krypto-Börsenbetreiber richtet sein Geschäftsmodell völlig neu aus.
Rund 700 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen— das entspricht 14 Prozent der Belegschaft. CEO Brian Armstrong trimmt den Konzern auf eine flachere Hierarchie. Zukünftig soll es maximal fünf Management-Ebenen unterhalb der Führungsspitze geben.
Das Ziel ist eine „KI-native“ Organisation. Armstrong experimentiert mit Ein-Personen-Teams, die Entwicklung, Design und Produktmanagement in sich vereinen. Software soll Aufgaben, die bisher Wochen dauerten, in wenigen Tagen erledigen. Die Abfindungen und der interne Umbau kosten das Unternehmen schätzungsweise 50 bis 60 Millionen US-Dollar.
Rohstoffe statt Krypto-Monokultur
Parallel dazu treibt das Management die „Everything Exchange“-Strategie voran. Auf der internationalen Plattform können nicht-US-Kunden ab sofort Endlos-Terminkontrakte auf Gold und Silber handeln. Die Abrechnung erfolgt direkt in der Kryptowährung USDC.
Händler können dabei einen Hebel von bis zu 25 nutzen. Coinbase verbindet so klassische Rohstoffmärkte mit der ständigen Liquidität der Krypto-Welt. Derzeit laufen Gespräche mit der US-Aufsichtsbehörde CFTC. Das erklärte Ziel ist ein ähnliches Angebot für den amerikanischen Heimatmarkt.
Quartalszahlen im Fokus
Die Neuausrichtung trifft auf ein volatiles Marktumfeld. Die Investmentbank Benchmark senkte das Kursziel für die Aktie unlängst auf 260 US-Dollar. An der Börse notiert das Papier aktuell bei 168,24 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein Minus von knapp 17 Prozent auf der Anzeigetafel.
Am heutigen Donnerstagabend nach US-Börsenschluss präsentiert Coinbase die Quartalszahlen. Analysten rechnen im Schnitt mit Erlösen von rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Ein starkes Ergebnis könnte den jüngsten Aufwärtstrend stützen. Auf Monatssicht legte die Aktie bereits um gut 15 Prozent zu.
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