Dogecoin will raus aus der Meme-Ecke – und rein in einen Bereich, der gerade auch bei großen Finanzakteuren Aufmerksamkeit bekommt: tokenisierte Realwerte. Ein Direktor der Dogecoin Foundation skizziert dafür eine mehrjährige Strategie, die dem Coin eine neue, klarere Rolle geben soll. Im Kern geht es um eine einfache Idee: Dogecoin als Abrechnungswährung für den Handel mit tokenisierten Vermögenswerten.
Fractal Engine: Der Plan in Etappen
Am Donnerstag (26. Februar) stellte Foundation-Direktor Timothy Stebbing in einem Social-Media-Post einen Vorschlag vor, an dem er nach eigenen Angaben rund ein Jahr gearbeitet hat. Dogecoin soll demnach zur „Hauptwährung“ werden, wenn künftig tokenisierte Realwerte wie Hotels, Unternehmen oder Rohstoffe gehandelt werden.
Technisch dreht sich alles um ein neues System namens Fractal Engine. Beschrieben wird es als eine Art regelbasiertes RWA-System, bei dem alle Transaktionen in Dogecoin abgerechnet würden. Genau hier liegt der Hebel: Wenn Dogecoin die feste Handelswährung ist, entsteht Nachfrage nicht aus Spekulation, sondern aus Nutzung.
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Die Umsetzung ist bewusst vorsichtig geplant. Zuerst soll die Tokenisierung und der Handel auf einer Sidechain laufen – also außerhalb des Dogecoin-Hauptnetzwerks. Das Ziel: testen, ob das Modell funktioniert, ohne das Basissystem anzutasten. Erst wenn diese Phase überzeugt, soll das RWA-Framework langfristig per Protokoll-Upgrades in die Dogecoin-Base-Layer wandern. Die Roadmap ist auf zwei bis drei Jahre angelegt.
Strategiewechsel: Mehr Nutzen statt nur Narrativ
Inhaltlich wäre das ein klarer Kurswechsel. Dogecoin würde sich damit stärker als funktionales Ökosystem positionieren – weg vom reinen „Meme Coin“-Image, hin zu einer Infrastruktur-Idee rund um reale Vermögenswerte.
Dass ausgerechnet RWA als Anwendungsfeld gewählt wird, ist kein Zufall: Tokenisierung gilt als eines der großen Themen an der Schnittstelle zwischen Krypto und klassischer Finanzwelt. Die Strategie versucht, Dogecoin direkt an diesen Trend anzudocken – nicht als Nebenprodukt, sondern als Abrechnungswährung im Zentrum.
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Volatile Tage: Erst Short Squeeze, dann Rücksetzer
Die Ankündigung fällt in eine ohnehin unruhige Marktphase. Am Mittwoch (25. Februar) kam es bei Dogecoin zu einem deutlichen Ausschlag durch einen Short Squeeze: Trader, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, mussten Positionen schließen. Innerhalb von 24 Stunden wurden dabei 4,09 Mio. US-Dollar an Short-Positionen liquidiert.
Der Impuls hielt aber nicht an. Bereits am Donnerstag gab Dogecoin die Gewinne wieder ab – im Umfeld breiterer Verkäufe bei riskanten Anlagen. Der Kurs liegt heute bei 0,10 US-Dollar. Gleichzeitig verweist der Ausgangstext auf sinkendes Open Interest bei Dogecoin-Futures, was auf spürbar weniger Aktivität am Derivatemarkt hindeutet.
Unterm Strich setzt die Foundation damit auf eine langfristige Nutzungsstory – während der Markt kurzfristig weiter zeigt, wie schnell Stimmungsumschwünge bei Dogecoin durchschlagen können. In den nächsten Wochen dürfte vor allem entscheidend sein, ob aus dem Konzept zur Fractal Engine konkrete nächste Schritte und technische Details zur Sidechain-Phase folgen.
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