Innerhalb weniger Tage hat sich das Bild für Ethereum merklich eingetrübt. Institutionelle Investoren zogen zuletzt in großem Stil Kapital aus US-Spot-ETFs ab — und drückten den ETH-Kurs kurzzeitig unter die 2.000-Dollar-Marke.
Institutioneller Rückzug belastet
Die Zahlen sind eindeutig: In der letzten Märzwoche summierten sich die Nettoabflüsse aus Spot-Ethereum-ETFs auf knapp 392 Millionen USD. Allein am 26. März flossen weitere 92,5 Millionen USD ab. Besonders der ETHA-ETF von BlackRock stand im Fokus — mit Abflüssen von 140 Millionen USD an einem einzigen Tag.
Die Folgen waren unmittelbar spürbar. ETH rutschte auf ein Zwischentief von 1.975 USD, was Long-Liquidierungen von über 111 Millionen USD auslöste. Aktuell stabilisiert sich der Kurs bei rund 2.059 USD, bleibt aber angeschlagen.
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Erschwerend kommt die enge Verzahnung mit dem US-Aktienmarkt hinzu. Die 90-Tage-Korrelation zwischen ETH und dem S&P 500 liegt bei 0,74 — und da sich auch der Aktienmarkt in einer Korrekturphase befindet, fehlen eigenständige Aufwärtsimpulse. Der Fear & Greed Index für den Kryptosektor notiert bei 29 Punkten, im Bereich „Angst“.
On-Chain-Daten erzählen eine andere Geschichte
Trotz des Verkaufsdrucks zeigen Blockchain-Daten eine strukturelle Verknappung des frei handelbaren Angebots. Die ETH-Reserven auf zentralisierten Börsen sind auf rund 15 Millionen ETH gesunken — gegenüber etwa 22 Millionen noch im Jahr 2023. Gleichzeitig sind rund 31 Prozent des gesamten Angebots im Staking gebunden.
Ob das reicht, um eine Trendwende einzuleiten, hängt maßgeblich von einem technischen Niveau ab: Analysten sehen bei 1.911 USD eine kritische Unterstützung. Fällt diese, droht ein Test des Bereichs zwischen 1.750 und 1.850 USD. Auf der Oberseite gilt ein nachhaltiger Ausbruch über 2.200 USD als Voraussetzung dafür, dass sich das kurzfristige Bild aufhellt — eine Marke, die bislang nicht geknackt werden konnte.
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