Ethereum: Kaskaden-Schock!

Ein massiver Hackerangriff auf Kelp DAO entwendet 292 Millionen Dollar, doch institutionelle Investoren wie BitMine kaufen Ethereum weiterhin aggressiv. Der Kurs zeigt sich trotz der Krise erstaunlich robust.

Ethereum Aktie
Kurz & knapp:
  • Hackerangriff erbeutet 292 Millionen Dollar bei Kelp DAO
  • Institutionelle Investoren kaufen massiv Ethereum
  • Nordkoreanische Lazarus Group wird verdächtigt
  • Ethereum-Kurs zeigt sich trotz Krise stabil

Ein beispielloser Hackerangriff erschüttert das Ethereum-Ökosystem. Der Diebstahl von fast 300 Millionen Dollar beim Protokoll Kelp DAO friert branchenweit Liquidität ein. Parallel dazu passiert etwas Unerwartetes. Großinvestoren kaufen die Kryptowährung so aggressiv wie seit Monaten nicht mehr.

Der 292-Millionen-Dollar-Raub

Der Angriff traf das Liquid-Restaking-Protokoll Kelp DAO hart. Hacker manipulierten die Cross-Chain-Bridge des Infrastruktur-Anbieters LayerZero. Die Täter erbeuteten 116.500 rsETH im Wert von rund 292 Millionen Dollar. Das entspricht etwa 18 Prozent aller im Umlauf befindlichen Token dieses Typs.

Die Angreifer nutzten diese ungedeckten Token sofort als Sicherheit. Sie hinterlegten die Beute bei Kreditplattformen wie Aave, um echte Vermögenswerte zu leihen. Die Folge: Mindestens neun Kreditprotokolle verhängten umgehend Notfallmarktsperrungen. Nutzer auf über 20 Layer-2-Netzwerken bangen nun um ihre Einlagen.

Milliardenabflüsse und nordkoreanische Spuren

Die Panik griff rasch auf den Marktführer Aave über. Innerhalb von 48 Stunden zogen Anleger dort 8,45 Milliarden Dollar ab. Wichtige Liquiditätspools erreichten eine Auslastung von 100 Prozent. Das schloss die Gelder der verbleibenden Einleger effektiv ein.

Hinter dem Angriff steckt offenbar eine bekannte Größe. Sicherheitsexperten von LayerZero machen die nordkoreanische Lazarus Group verantwortlich. Die Hacker zogen damit in nur 18 Tagen über eine halbe Milliarde Dollar aus dem DeFi-Sektor ab. Laut Kelp-Kreisen handelte es sich um einen staatlich unterstützten Angriff auf die Server-Infrastruktur.

Wale kaufen gegen den Trend

Der Markt ignoriert den DeFi-Schock weitgehend. Der Ethereum-Kurs klettert heute sogar um 2,39 Prozent auf rund 2.318 US-Dollar. Auf Monatssicht steht ein Plus von gut 11 Prozent auf der Anzeigetafel.

Dieses Momentum stützen institutionelle Käufer. Das Krypto-Unternehmen BitMine erwarb vergangene Woche 101.627 ETH. Das ist der größte Wochenkauf der Firma seit Mitte Dezember. BitMine hält nun fast fünf Millionen Token und kontrolliert damit über vier Prozent des gesamten Ethereum-Angebots.

Die fundamentale Basis des Netzwerks wächst derweil weiter. Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Ethereum über 200 Millionen Transaktionen. Parallel dazu sammelten US-Spot-ETFs bis Anfang April rund 11,6 Milliarden Dollar an frischem Kapital ein.

Auch die Ethereum Foundation ändert ihre Strategie. Sie überführte kürzlich 70.000 ETH ins Staking, statt Token zu verkaufen. Das Netzwerk steht nun vor einer klaren technischen Aufgabe. Entwickler müssen die Schwachstellen der Cross-Chain-Bridges zügig schließen, um das hohe institutionelle Vertrauen langfristig zu rechtfertigen.

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