Kryptos unter Druck – Bitcoin verliert 20 Prozent

Bitcoin
Bitcoin Münze
 

Der Druck am Kryptowährungsmarkt war diese Woche besonders hoch. In der Spitze verlor das Aushängeschild Bitcoin binnen 5 Handelstagen rund 20 Prozent an Wert und durchbrach die Marke von 7.000 US-Dollar. Was war geschehen und was sagt das Chartbild?


Fakten zum Kurssturz bei Bitcoin


Die Fakten zum Kurssturz bei Bitcoin sind schnell gefunden. China war der jüngste Auslöser beziehungsweise eine neue Kampagne der chinesischen Notenbank. Sie beabsichtigt den Handel mit Digitalwährungen weiter einzuschränken. Hintergrund ist ein Schutz gegen illegale Aktivitäten rund um Kryptowährungen, die es in der Vergangenheit gegeben hatte.

Lesen Sie dazu folgende konkreten Fälle auf Trading-Treff.

Womöglich soll hierbei jedoch ein eigenes Projekt promoted werden und die Blockchain insgesamt als Idee geschützt werden. Dies ließ die „People’s Bank of China“ verlauten, wie BoerseARD berichtet. Blockchain ist demnach nicht mit Kryptowährungen gleichzusetzen und Chinas Staatspräsident Xi Jinping treibt, wie wir alle wissen, die Blockchain-Technologie ordentlich voran. Doch dies darf nach den neusten Äußerungen nicht als:

Lockerung der restriktiven chinesischen Haltung gegenüber Kryptowährungen

interpretiert werden. Ein Grund also, der weltweit zur Sorge unter den Krypto-Anlegern führte und den Kurs entsprechend drückte.


Kursniveau in der Chartanalyse


Damit ist der November eindeutig negativ, auch wenn eine Erholung am Freitagabend die Kurse wieder über 7.000 US-Dollar steigen ließen:


Bitcoin im Abwärtstaumel
Bitcoin im Abwärtstaumel


Mit dem Kurs von 6.845 US-Dollar (je nach Bitcoin-Kursstellung) erreichten wir den tiefsten Stand seit Mai dieses Jahres. Ist dort eine Unterstützung in Sicht?

Mit Blick auf den Tageschart kann man zumindest einen Bereich ausfindig machen, an dem eine solche Spekulation Früchte tragen kann.


Bitcoin Tageschart in der Analyse
Bitcoin Tageschart in der Analyse


Die Bandbreite ist jedoch sehr weit gefächert und für Daytrader zumindest kaum umzusetzen. Positionstrading kann jedoch entsprechend mit Risikomanagement vollzogen und in Anlehnung an die weiteren Äußerungen Chinas eingegangen werden.

Halten Sie sich dennoch vor Augen, dass der Trend hier stark abwärts gerichtet ist und erst eine Stabilisierung über 8.200 US-Dollar hier diese Dominanz im Chartbild auflöst. Davor sprechen wir nur von einer korrektiven Bewegung am Markt.

Viel Erfolg mit dieses Sichtweise und den Infos wünscht Ihnen Andreas Mueller

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Über Andreas Bernstein 965 Artikel
Andreas Bernstein ist als Trader, Referent und Coach über 20 Jahre unter dem Pseudonym "Bernecker1977" aktiv gewesen. Sein Trading von Indizes, Devisen und Rohstoffen an der Börse vollzieht er mit Futures, Derivaten und CFDs.. Schauen Sie ihm hier oder auf dem Twitch-Kanal "FIT4FINANZEN" täglich über die Schultern.

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