Milliarden für Bitcoin einsammeln – das ist für Strategy Routine. Die Art der Finanzierung sorgt nun allerdings für Aufsehen. Nach einer massiven Platzierung von Vorzugsaktien in der Vorwoche schwenkt das Unternehmen plötzlich komplett auf reguläre Aktienverkäufe um.
Für den jüngsten Zukauf von 3.273 Bitcoin nutzte das Management ausschließlich sein At-the-Market-Programm. Der Konzern nahm dafür 255 Millionen US-Dollar über die Ausgabe neuer Stammaktien ein. Die umstrittenen STRC-Vorzugsaktien blieben diesmal unangetastet.
Das markiert eine scharfe Kehrtwende. Erst in der Vorwoche hatte Strategy eine milliardenschwere Krypto-Akquisition getätigt. Dabei stammte der Löwenanteil des Kapitals noch aus den variabel verzinslichen STRC-Papieren.
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Verwässerung rückt in den Fokus
Der Strategiewechsel lenkt den Blick der Märkte auf die Bilanzstruktur. Finanziert das Unternehmen seine Käufe primär über neue Stammaktien, droht den Altaktionären eine Verwässerung. Für weitere Kapitalmaßnahmen bleibt reichlich Spielraum. Das Unternehmen verfügt noch über ungenutzte Kapazitäten von rund 26 Milliarden US-Dollar in seinem Aktienverkaufsprogramm.
Parallel dazu gerät das bisherige Modell der hochverzinslichen Vorzugsaktien unter Beschuss. Kritiker wie der Gold-Befürworter Peter Schiff warnen vor einem nicht nachhaltigen System. Eskalierende Emissionsvolumina erforderten proportional höhere Bitcoin-Kursgewinne, um die Dividenden decken zu können.
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Ungeachtet der Kritik treibt das Management die Akkumulation voran. Die sogenannte Bitcoin-Rendite stieg zuletzt auf 9,6 Prozent. Mit mittlerweile über 818.000 Token kontrolliert Strategy rund 3,9 Prozent der maximalen Bitcoin-Umlaufmenge. Das aktuelle Kauftempo übersteigt die tägliche Neuproduktion der Miner um das Dreifache.
Warten auf die Quartalszahlen
An der Börse reagiert die Aktie mit einem leichten Tagesplus auf 144,68 Euro. Auf Monatssicht steht ein solider Zuwachs von knapp 37 Prozent auf der Kurstafel. Der langfristige Trend bleibt indes angeschlagen, der Kurs notiert weiterhin unter der 200-Tage-Linie.
Am 5. Mai 2026 präsentiert Strategy die Ergebnisse für das erste Quartal. Im Fokus steht dabei die Bilanzierung der massiven Krypto-Bestände zu aktuellen Marktpreisen. Im Vorquartal hatten Kursrückgänge beim Bitcoin noch zu einem operativen Milliardenverlust geführt.
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