Strategy Aktie: Komplizierte Rahmenbedingungen!

Der weltgrößte Bitcoin-Halter Strategy notiert erstmals seit 2023 mit Verlusten in seiner Bilanz. Trotzdem setzt Gründer Saylor auf weitere Zukäufe, während Analysten institutionelle Kapitalzuflüsse für 2026 erwarten.

Strategy Aktie
Kurz & knapp:
  • Bitcoin-Kurs unterhalb der Firmen-Kaufpreise
  • Michael Saylor kündigt weitere Zukäufe an
  • JPMorgan erwartet institutionelle Kapitalzuflüsse 2026
  • Charttechnisch setzt sich Abwärtstrend fort

Der Bitcoin-Absturz der vergangenen Tage hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz des weltweit größten Krypto-Schatzmeisters. Zum ersten Mal seit 2023 notiert der Bitcoin-Kurs unterhalb der durchschnittlichen Kaufpreise von Strategy. Die Kostenbasis des Unternehmens liegt aktuell bei 76.037 Dollar – eine Marke, die lange als psychologischer Boden galt.

Für Firmengründer Michael Saylor ist das ein heikler Moment. Dennoch kündigte er am Sonntag bereits weitere Zukäufe für den heutigen Montag an. Die aggressive Akkumulationsstrategie wird offenbar trotz roter Zahlen fortgesetzt.

Chartbild unter Druck

Auch aus technischer Perspektive zeigt sich bei der Strategy-Aktie keine Entspannung. Der Titel notiert deutlich unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und setzt damit seinen Abwärtstrend konsequent fort. Die Bären haben das Ruder übernommen.

Die jüngsten Kursverluste spiegeln die Abhängigkeit des Geschäftsmodells von der Bitcoin-Entwicklung wider. Jeder Rückschlag beim digitalen Gold schlägt direkt auf die Bewertung durch.

Kommt institutionelles Kapital zur Rettung?

Analysten von JPMorgan sehen für 2026 weiterhin steigende Kapitalzuflüsse in den Kryptomarkt. Nach Rekordzuflüssen von knapp 130 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 rechnet die US-Großbank mit einer Fortsetzung des Trends. Entscheidend könnte dabei eine Verschiebung der Investorenstruktur sein.

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Während 2025 noch Privatanleger und Digital Asset Treasuries wie Strategy die treibenden Kräfte waren, sollen 2026 verstärkt institutionelle Investoren in den Markt drängen. JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou erwartet eine regelrechte Wachablösung bei den Kapitalgebern.

Als regulatorischer Katalysator könnte der US-Clarity-Act wirken. Das Gesetz soll Fusionen, Börsengänge und Venture-Capital-Investments im Krypto-Bereich ankurbeln. Ob diese Aussichten ausreichen, um die aktuelle Schwäche zu überwinden, bleibt abzuwarten.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Saylors unerschütterliche Kaufstrategie Früchte trägt oder die roten Zahlen die Investoren weiter abschrecken.

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Über Dr. Robert Sasse 1391 Artikel

Dr. Robert Sasse: Ökonom, Unternehmer, Finanzexperte

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom, erfahrener Unternehmer und anerkannter Experte für Finanzmärkte. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Analyse von Aktienmärkten und wirtschaftlichen Zusammenhängen verbindet er wissenschaftliche Fundierung mit unternehmerischer Praxis. Er unterstützt Anleger, die langfristigen Vermögensaufbau und finanzielle Unabhängigkeit durch fundierte Strategien anstreben.

Werdegang und Erfahrung

Dr. Sasses Laufbahn ist geprägt von akademischer Exzellenz und praktischer Marktkenntnis. Er promovierte in Wirtschaftswissenschaften und hält einen Master of Science in Marketing und Sales sowie einen Abschluss als Betriebswirt. Bereits während und nach dem Studium sammelte er in renommierten Analystenhäusern und Unternehmen tiefgreifende Erfahrungen in der Bewertung von Aktien und Fonds.

Als Gründer und Geschäftsführer der YES Investmedia GmbH ist er unternehmerisch im Bereich der Finanzpublikationen tätig. Seine Expertise umfasst die Analyse komplexer wirtschaftlicher Themen wie demographischer Wandel oder globaler Markttrends sowie deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Durch seine langjährige Tätigkeit hat er sich als Autor zahlreicher Analysen und Kommentare zu wirtschaftlichen und börsenrelevanten Themen etabliert.

Philosophie und Ansatz

Dr. Sasse ist überzeugt, dass eine freiheitlich-marktwirtschaftliche Ordnung die Basis für Wohlstand und Innovation ist. Er betrachtet Aktien als einen zentralen Baustein für finanzielle Unabhängigkeit und eine moderne Altersvorsorge. Seine Mission ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich zu machen und Anlegern die Vorteile eines langfristigen, systematischen Vermögensaufbaus näherzubringen.

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