Der Bitcoin-Absturz der vergangenen Tage hinterlässt tiefe Spuren in der Bilanz des weltweit größten Krypto-Schatzmeisters. Zum ersten Mal seit 2023 notiert der Bitcoin-Kurs unterhalb der durchschnittlichen Kaufpreise von Strategy. Die Kostenbasis des Unternehmens liegt aktuell bei 76.037 Dollar – eine Marke, die lange als psychologischer Boden galt.
Für Firmengründer Michael Saylor ist das ein heikler Moment. Dennoch kündigte er am Sonntag bereits weitere Zukäufe für den heutigen Montag an. Die aggressive Akkumulationsstrategie wird offenbar trotz roter Zahlen fortgesetzt.
Chartbild unter Druck
Auch aus technischer Perspektive zeigt sich bei der Strategy-Aktie keine Entspannung. Der Titel notiert deutlich unter wichtigen gleitenden Durchschnitten und setzt damit seinen Abwärtstrend konsequent fort. Die Bären haben das Ruder übernommen.
Die jüngsten Kursverluste spiegeln die Abhängigkeit des Geschäftsmodells von der Bitcoin-Entwicklung wider. Jeder Rückschlag beim digitalen Gold schlägt direkt auf die Bewertung durch.
Kommt institutionelles Kapital zur Rettung?
Analysten von JPMorgan sehen für 2026 weiterhin steigende Kapitalzuflüsse in den Kryptomarkt. Nach Rekordzuflüssen von knapp 130 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 rechnet die US-Großbank mit einer Fortsetzung des Trends. Entscheidend könnte dabei eine Verschiebung der Investorenstruktur sein.
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Während 2025 noch Privatanleger und Digital Asset Treasuries wie Strategy die treibenden Kräfte waren, sollen 2026 verstärkt institutionelle Investoren in den Markt drängen. JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou erwartet eine regelrechte Wachablösung bei den Kapitalgebern.
Als regulatorischer Katalysator könnte der US-Clarity-Act wirken. Das Gesetz soll Fusionen, Börsengänge und Venture-Capital-Investments im Krypto-Bereich ankurbeln. Ob diese Aussichten ausreichen, um die aktuelle Schwäche zu überwinden, bleibt abzuwarten.
Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob Saylors unerschütterliche Kaufstrategie Früchte trägt oder die roten Zahlen die Investoren weiter abschrecken.
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