Strategy hat seine einwöchige Kaufpause beendet und meldet einen neuen Rekordbestand. Mit dem jüngsten Zukauf hält das Unternehmen nun mehr Bitcoin als je zuvor — während die Bilanz gleichzeitig erhebliche Buchverluste ausweist.
4.871 BTC für rund 330 Millionen Dollar
Zwischen dem 30. März und dem 5. April erwarb Strategy 4.871 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 67.718 Dollar je Coin. Die Gesamtinvestition belief sich auf rund 329,9 Millionen Dollar. Damit steigt der Gesamtbestand auf 766.970 BTC, die das Unternehmen für insgesamt 58,02 Milliarden Dollar angehäuft hat — zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.644 Dollar. Strategy kontrolliert damit etwa 3,8 Prozent des umlaufenden Bitcoin-Angebots.
Finanziert wurde der Kauf überwiegend über den Verkauf von Vorzugsaktien der Klasse STRC: 3,3 Millionen Anteile brachten rund 227 Millionen Dollar ein. Weitere 72 Millionen Dollar flossen aus dem Verkauf von Stammaktien. Das verbleibende Volumen im Rahmen der ATM-Programme beträgt noch 22,65 Milliarden Dollar für STRC und 27,10 Milliarden Dollar für MSTR-Stammaktien.
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Buchverluste und Kursdruck
Die aggressive Akkumulationsstrategie hinterlässt deutliche Spuren in der Bilanz. Zum 31. März 2026 übersteigt der Einstandspreis der Bitcoin-Position den aktuellen Marktwert erheblich. Strategy wies für das erste Quartal einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden Dollar aus. Beim aktuellen Bitcoin-Kurs von rund 69.120 Dollar liegt die gesamte Position etwa acht Prozent unter Wasser — ein Buchverlust von rund fünf Milliarden Dollar.
Die Aktie selbst hat seit Jahresbeginn 23,8 Prozent verloren und schwankte in den vergangenen zwölf Monaten zwischen 104,17 und 457,22 Dollar.
Trotz des Drucks auf den Kurs bleibt Strategy einer der wenigen institutionellen Akteure, die Bitcoin in diesem Umfang absorbieren. Laut einem CryptoQuant-Bericht gehörte das Unternehmen zuletzt neben Spot-ETFs zu den einzigen zwei institutionellen Kanälen, die nennenswerte Mengen vom Markt aufnehmen. Am 4. Mai 2026 legt Strategy seinen nächsten Quartalsbericht vor — dann werden die vollen finanziellen Auswirkungen der Kaufaktivitäten des ersten Quartals sichtbar.
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