XRP: 120 Organisationen fordern CLARITY-Markup

Eine breite Branchenkoalition fordert vom US-Senat die schnelle Verabschiedung des CLARITY Acts, der XRP als digitalen Rohstoff einstufen und regulatorische Klarheit schaffen würde.

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Kurz & knapp:
  • Über 120 Firmen fordern Senatsabstimmung
  • CLARITY Act würde XRP als Rohstoff definieren
  • XRP-Kurs fällt auf 1,44 US-Dollar
  • ETF-Zuflüsse signalisieren Optimismus

In Washington läuft der Krypto-Branche die Zeit davon. Eine beispiellose Koalition drängt den US-Senat zur Eile bei der Verabschiedung des CLARITY Acts. Für XRP steht viel auf dem Spiel: Das Gesetz würde den Token offiziell als digitalen Rohstoff einstufen und eine jahrelange regulatorische Hängepartie beenden.

Ein beispielloser Vorstoß

Mehr als 120 Branchengrößen, darunter Ripple, Coinbase und Kraken, haben am 23. April ein gemeinsames Schreiben an den Senats-Bankenausschuss gerichtet. Sie fordern eine sofortige Abstimmungsvorbereitung für das Marktstrukturgesetz. Die Unterzeichner warnen vor einer Abwanderung von Kapital und Technologie ins Ausland.

Das Repräsentantenhaus hatte den Entwurf bereits im Juli 2025 mit überparteilicher Mehrheit verabschiedet. Der Text teilt die Zuständigkeiten klar auf: Die SEC reguliert Wertpapiere, die CFTC digitale Rohstoffe. XRP fiele in letztere Kategorie. Eine Verankerung in Bundesrecht würde institutionellen Investoren die nötige Rechtssicherheit bieten.

Politischer Gegenwind und schwache Kurse

Das Zeitfenster schließt sich rapide. Senator Thom Tillis bat den Ausschussvorsitzenden Tim Scott um eine Verschiebung in den Mai, um Banken mehr Zeit für Verhandlungen zu geben. Parallel dazu schaltet die Bankenlobby Anzeigen gegen Teile des Gesetzes. Ab Ende Mai pausiert der Kongress, danach dominiert der Wahlkampf.

Am Markt hinterlässt die politische Hängepartie Spuren. XRP notiert aktuell bei 1,44 US-Dollar und hat seit Jahresbeginn fast ein Viertel seines Wertes verloren. Der Token handelt damit spürbar unter seinem langfristigen Trend. Auf Prognosemärkten beziffern Händler die Chance auf ein neues Allzeithoch in diesem Jahr auf lediglich 13 Prozent.

Analysten des Investmenthauses Galaxy taxieren die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung in 2026 auf maximal 50 Prozent. Senatorin Cynthia Lummis warnt drastisch: Verpasst der Kongress diese Chance, dürfte sich bis 2030 keine neue Gelegenheit ergeben.

ETF-Hoffnung und Quanten-Roadmap

Trotz der Skepsis positionieren sich einige Investoren für ein positives Szenario. Mitte April verzeichneten XRP-ETFs mit Zuflüssen von 55 Millionen US-Dollar ihre stärkste Woche des Jahres. Die Bank Standard Chartered prognostiziert, dass bei einer Gesetzesverabschiedung bis Jahresende milliardenschwere Summen in diese Fonds fließen könnten.

Abseits der Politik treibt Ripple die technische Entwicklung voran. Das Unternehmen hat einen vierstufigen Plan vorgestellt, um die Blockchain bis 2028 quantenresistent zu machen. Dafür kooperiert das Fintech mit spezialisierten Forschungsunternehmen für Tests auf Validator-Ebene.

Die Entscheidung fällt nun im Senats-Bankenausschuss. Ausschussvorsitzender Tim Scott muss den Entwurf formell auf die Tagesordnung setzen. Gelingt dieser Schritt im Mai, benötigt das Gesetz anschließend 60 Stimmen im gesamten Senat, um einen Filibuster zu überwinden und in Kraft zu treten.

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