XRP: 1,35 Milliarden in Spot-ETFs

Der CLARITY Act schützt XRP vor der SEC und treibt Großinvestoren zu Rekordkäufen. Institutionelle Gelder fließen in ETFs.

XRP Aktie
Kurz & knapp:
  • CLARITY Act passiert Senatsausschuss
  • Großanleger akkumulieren XRP massiv
  • Rekordzuflüsse in XRP-ETFs
  • Netzwerk verzeichnet Transaktionswachstum

XRP erlebt derzeit eine massive Akkumulationsphase. Großinvestoren stocken ihre Bestände aggressiv auf. Auslöser ist ein politischer Durchbruch in Washington. Der US-Senatsbankenausschuss hat den CLARITY Act verabschiedet. Das Gesetz definiert die Zuständigkeiten der US-Aufsichtsbehörden neu.

Politischer Schutz vor der SEC

Das Votum fiel mit 15 zu 9 Stimmen für den Entwurf aus. Die Handelskommission CFTC soll künftig die Spotmärkte für digitale Rohstoffe überwachen. Die Börsenaufsicht SEC behält die Kontrolle über Investmentverträge. Ein zentraler Streitpunkt war die sogenannte „Grandfather Clause“.

Diese Klausel schützt etablierte Token wie XRP vor einer nachträglichen Einstufung als Wertpapier. Senatorin Elizabeth Warren wollte diesen Schutz streichen. Ihr Änderungsantrag scheiterte jedoch knapp. Damit bleibt XRP der Zugang zum US-Bankensystem vorerst erhalten.

Großinvestoren greifen zu

Der Markt reagiert prompt auf die politische Entspannung. Die Zahl der großen Wallets erreichte ein neues Rekordhoch. Adressen mit riesigen Beständen kontrollieren nun fast 70 Prozent des gesamten Angebots. Das ist der höchste Stand seit Mai 2018.

Parallel dazu flossen rund 1,35 Milliarden US-Dollar in Spot-XRP-ETFs. Diese institutionellen Gelder stützen den Kurs. Aktuell notiert XRP bei 1,49 US-Dollar. Auf Wochensicht steht damit ein Plus von gut sieben Prozent auf der Anzeigetafel.

Trotz des jüngsten Aufschwungs bleibt der langfristige Trend gedämpft. Der Kurs liegt weiterhin deutlich unter der 200-Tage-Linie. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Token einen Verlust von rund 20 Prozent.

Netzwerk wächst, Betrüger lauern

Abseits der Börsen wächst das XRP-Ökosystem. Im April verzeichnete das Netzwerk 71 Millionen Transaktionen. Das entspricht einem kräftigen Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Ein Treiber ist die rasante Tokenisierung realer Vermögenswerte.

Die Kehrseite: Kriminelle nutzen die hohe Aufmerksamkeit. David Schwartz, ehemaliger Technikchef von Ripple, warnt vor einer massiven Zunahme von Betrugsversuchen. Täter setzen KI-Deepfakes auf Plattformen wie Instagram ein. Sie locken Nutzer mit gefälschten Airdrops in die Falle.

Der weitere Weg für XRP hängt nun vom US-Senat ab. Das Plenum muss dem CLARITY Act mit einer Mehrheit von 60 Stimmen zustimmen. Charttechnisch muss der Kurs nun den Widerstand bei 1,50 US-Dollar durchbrechen. Gelingt das, rücken Marken um 1,60 US-Dollar in den Fokus.

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