XRP: 4–8 Milliarden Dollar ETF-Zuflüsse erwartet

Institutionelle Gelder fließen in XRP-ETFs, während der US-Senat über den CLARITY Act entscheidet. Technische Signale warnen vor Korrektur.

XRP Aktie
Kurz & knapp:
  • 82 Mio. Dollar Zuflüsse in XRP-ETFs
  • CLARITY Act entscheidet über XRP-Status
  • Kurs seit Jahresbeginn 27 Prozent im Minus
  • NVT-Verhältnis signalisiert Korrekturrisiko

Institutionelle Investoren pumpen Millionen in XRP-Fonds, während die Kryptowährung auf politischem Treibsand steht. Bis zum 21. Mai entscheidet sich im US-Senat das Schicksal des CLARITY Acts. Fällt das Gesetz durch, rückt eine regulatorische Klärung für digitale Assets in weite Ferne.

Die US-Börsenaufsicht SEC bereitet sich operativ auf eine mögliche Machtübergabe an die CFTC vor. Ein für Mai angesetzter öffentlicher Roundtable signalisiert dem Senat grundsätzliche Handlungsbereitschaft. Das Repräsentantenhaus hat den CLARITY Act bereits verabschiedet. Das Gesetz würde die Einstufung von XRP als Rohstoff dauerhaft im Bundesrecht verankern.

Auf politischer Ebene wächst der Zeitdruck massiv. Das Senate Banking Committee muss den Entwurf bis Mitte Mai billigen, um eine Abstimmung im laufenden Jahr zu ermöglichen. Senator John Kennedy verweigert bislang seine Zustimmung. Parallel dazu blockieren Bedenken von Strafverfolgungsbehörden bezüglich einer Haftungsfreistellung für DeFi-Entwickler den Prozess. Scheitert das Vorhaben jetzt, verschiebt sich die nächste realistische Chance auf das Jahr 2030.

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Institutionelles Geld fließt in ETFs

Ungeachtet der politischen Hängepartie positioniert sich das institutionelle Kapital. Im April verzeichneten XRP-ETFs kontinuierliche Zuflüsse in Höhe von 82 Millionen US-Dollar. Bitwise löste dabei Canary Capital als größten Fonds ab. Die britische Bank Standard Chartered rechnet bei einer Verabschiedung des Gesetzes mit milliardenschweren ETF-Zuflüssen bis zum Jahresende.

Spekulationen über eine Rolle von XRP als neutrales Brückenasset für die BRICS-Staaten treiben die Stimmung zusätzlich an. Offizielle Bestätigungen von Regierungsseite oder dem Entwickler Ripple fehlen gänzlich. Solche internationalen Zentralbank-Partnerschaften werden üblicherweise transparent kommuniziert.

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Warnsignale aus dem Netzwerk

Auf dem Parkett spiegelt sich der institutionelle Optimismus noch nicht wider. Mit einem aktuellen Kurs von 1,37 US-Dollar liegt XRP seit Jahresbeginn rund 27 Prozent im Minus. Der Token pendelt knapp unter seiner 50-Tage-Linie. Technische Indikatoren mahnen zur Vorsicht: Das sogenannte NVT-Verhältnis sprang Ende April auf ein massives Hoch.

Ein derart hohes NVT-Verhältnis zeigt an, dass die Marktkapitalisierung der tatsächlichen On-Chain-Aktivität enteilt ist. Historisch folgten auf solche Extremwerte oft kurzfristige Korrekturen. Charttechnisch zieht sich XRP derzeit zusammen. Fällt der Kurs unter die Unterstützung bei 1,35 Dollar, drohen weitere Abverkäufe. Ein Ausbruch über den Widerstand bei 1,45 Dollar würde das technische Bild hingegen aufhellen.

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