In Washington läuft der Krypto-Branche die Zeit davon. Während institutionelle Gelder in Rekordhöhe in XRP-Fonds fließen, hängt das rechtliche Fundament des Tokens in der Warteschleife. Für Ripple und seine Investoren geht es in den kommenden Wochen um Milliarden.
Am Markt spiegelt sich diese Hängepartie deutlich wider. XRP notiert aktuell bei 1,42 US-Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn rund 24 Prozent im Minus. Auch der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie bei 1,83 Dollar unterstreicht die anhaltende Schwäche des Tokens.
Der Kampf um den CLARITY Act
Mehr als 120 Branchenvertreter machen jetzt Druck auf den US-Senat. In einem gemeinsamen Schreiben fordern Unternehmen wie Ripple, Coinbase und Kraken den Bankenausschuss auf, den sogenannten CLARITY Act voranzutreiben. Das Gesetz würde XRP dauerhaft als digitale Commodity einstufen.
Das Zeitfenster schließt sich rapide. Bis zu den Midterm-Wahlen bleiben nur noch knapp 18 Wochen. Ein für April erhoffter Fortschritt scheiterte, da Anhörungen zur Fed-Spitze und Verhandlungen über Stablecoin-Regeln den Zeitplan sprengten.
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Das Investmenthaus Galaxy beziffert die Chance auf eine Verabschiedung in diesem Jahr auf maximal 50 Prozent. Scheitert der Vorstoß, droht laut Senatorin Cynthia Lummis ein regulatorischer Stillstand bis ins Jahr 2030.
ETF-Nachfrage wartet auf ein Signal
Ungeachtet der politischen Hürden greifen Großanleger weiter zu. Spot-ETFs auf XRP zogen in der vergangenen Woche mehr als die Hälfte aller weltweiten Krypto-Fonds-Zuflüsse an. Das institutionelle Gesamtengagement klettert damit auf über 2,6 Milliarden Dollar.
Bei gehebelten Produkten bremst die US-Börsenaufsicht SEC indes. Der Anbieter GraniteShares musste den Start seiner dreifach gehebelten XRP-Fonds bereits zum fünften Mal verschieben, nun auf den 7. Mai. Die Behörde stört sich offenbar an der Hebelstruktur selbst.
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Die Bank Standard Chartered rechnet bei einem Erfolg des CLARITY Acts mit massiven Kapitalbewegungen. Bis Jahresende könnten vier bis acht Milliarden Dollar in XRP-ETFs fließen. Rutscht das Gesetz jedoch über den Mai hinaus, senken die Analysten ihr Kursziel für 2026 auf bestenfalls 2,80 Dollar.
Technische Updates im Hintergrund
Abseits des politischen Parketts arbeitet Ripple an der Infrastruktur. Genau heute endet ein wichtiger Audit-Wettbewerb für das XRP-Ledger. Entwickler prüfen dabei neue Funktionen wie gebündelte Transaktionen und vertrauliche Transfers.
Um die Sicherheit des Netzwerks zu erhöhen, setzt das Unternehmen künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Ein dediziertes Team testet Code-Änderungen nun automatisiert vor dem Live-Gang.
Der Mai wird zum entscheidenden Monat für die Kryptowährung. Der Bankenausschuss des Senats muss den CLARITY Act auf die Tagesordnung setzen, um einen jahrelangen Aufschub abzuwenden. Parallel dazu fällt am 7. Mai die Entscheidung der SEC über die gehebelten ETF-Produkte von GraniteShares.
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