Der Rechtsstreit zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Ripple ist Geschichte. Am 28. Mai 2026 zog die SEC ihre Berufung offiziell zurück — das Ende einer der folgenreichsten juristischen Auseinandersetzungen im Kryptosektor. Ripple zahlt im Rahmen der Einigung 50 Millionen US-Dollar, behält aber das Wichtigste: Rechtssicherheit für XRP.
Garlinghouse erklärt den Sieg
Ripple-CEO Brad Garlinghouse ließ keine Bescheidenheit walten. Die „Anti-Krypto-Armee“ sei durch Gerichtsurteile, Wählerverhalten und die politische Rückendeckung der Trump-Administration besiegt worden, erklärte er am 29. Mai. Kern des Streits war stets die Frage, ob XRP-Verkäufe am Sekundärmarkt als Wertpapiergeschäfte einzustufen sind. Frühere Urteile verneinten das — und diese Einschätzung hält nun.
Rückenwind kommt auch aus dem Kongress. Der „Digital Asset Market Clarity Act“ passierte Mitte Mai den zuständigen Senatsausschuss. Das Gesetz würde XRP als Commodity klassifizieren, der SEC die Zuständigkeit entziehen und klare Regeln für die Nutzung durch Banken schaffen. Die finale Abstimmung im Senat steht noch aus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Institutionelles Kapital fließt, Bitcoin verliert
Während Bitcoin-ETFs im Mai Abflüsse von über 2 Milliarden US-Dollar verzeichneten, lief es bei XRP-Produkten deutlich anders. XRP-ETFs zogen im Mai 118 Millionen US-Dollar an — der stärkste Monat des Jahres. Das Nettovermögen dieser Fonds summiert sich mittlerweile auf 1,12 Milliarden US-Dollar.
Auf dem XRP Ledger wächst das Ökosystem spürbar. Das XRPL-Update 3.1.3 wurde am 27. Mai aktiviert, die Infrastruktur verarbeitet täglich rund 3 Millionen Transaktionen. Tokenisierte Real-World-Assets auf dem Ledger erreichten einen Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Kurs unter Druck, trotz guter Nachrichten
Die Kursreaktion fällt verhalten aus. XRP notiert bei rund 1,31 US-Dollar — ein Plus von weniger als einem halben Prozent am Freitag, aber im Jahresverlauf steht ein Minus von über 30 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,56 US-Dollar ist der Kurs weit entfernt.
Analysten verweisen auf einen technischen Widerstand bei 1,41 US-Dollar, den XRP bislang nicht überwinden konnte. Die Unterstützungszone liegt zwischen 1,28 und 1,24 US-Dollar. Ein Unterschreiten dieser Marke würde laut Marktbeobachtern den Weg zur 1,00-Dollar-Marke öffnen.
Fundamentale Impulse gibt es indes auch auf Unternehmensseite. Die US-Bank SoFi ermöglicht ihren rund 13,7 Millionen Kunden seit Kurzem den Kauf und das Halten von XRP. Rippless hauseigener Stablecoin RLUSD erreichte eine Marktkapitalisierung von 1,8 Milliarden US-Dollar — ein monatliches Volumensplus von 61 Prozent.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 29. Mai liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


