Der XRP Ledger steht vor einer fundamentalen Weichenstellung. Validatoren stimmen aktuell über zwei Updates ab, die das Netzwerk in ein natives DeFi-Ökosystem verwandeln sollen. Parallel dazu treibt eine neue Partnerschaft in Japan die reale Nutzung voran.
Kredite direkt auf der Blockchain
Die Abstimmung über die Protokolle XLS-65 und XLS-66 läuft auf Hochtouren. Das Ziel: ein integriertes Kreditprotokoll. Nutzer sollen künftig Kredite mit XRP oder anderen Assets direkt auf der Blockchain aufnehmen. Externe Smart Contracts werden dafür überflüssig.
Ripple hat die neuen Funktionen vorab streng geprüft. Ein Testlauf mit über 60.000 Sicherheitsforschern deckte keine Schwachstellen auf. Für die Aktivierung ist nun eine Zustimmung von 80 Prozent über zwei Wochen nötig.
Rakuten öffnet den Massenmarkt
Abseits der Technik feiert XRP in Japan einen wichtigen Meilenstein. Rakuten Wallet hat die Kryptowährung in seine Bezahl-App integriert. Damit können 44 Millionen Nutzer an über fünf Millionen Standorten mit XRP bezahlen.
Treuepunkte lassen sich direkt in die Digitalwährung umwandeln. Dieser Schritt stärkt die reale Anwendung der Kryptowährung abseits reiner Spekulation.
Warten auf den CLARITY Act
Der entscheidende Preistreiber bleibt jedoch die US-Regulierung. Der geplante CLARITY Act könnte XRP dauerhaft als Rohstoff einstufen. Das würde den Weg für institutionelles Kapital wie Pensionsfonds freimachen.
Ripple-Chef Brad Garlinghouse rechnet nun Ende Mai mit einer Lösung im Streit um Stablecoin-Renditen. Trader auf Polymarket geben dem Gesetz aktuell eine Erfolgschance von 55 Prozent.
Am Markt reagieren Anleger positiv auf die jüngsten Entwicklungen. Der XRP-Kurs kletterte heute um gut sieben Prozent auf 1,49 US-Dollar. Auf Jahressicht steht allerdings noch ein Minus von rund 20 Prozent auf der Anzeigetafel.
Die zugelassenen Spot-ETFs verwalten mittlerweile ein Milliardenvermögen. Trotzdem dämpfen erste Experten die langfristigen Erwartungen. Standard Chartered reduzierte das Kursziel für 2026 drastisch auf 2,80 Dollar. Als Grund nennt die Bank das anhaltend schwierige makroökonomische Umfeld für digitale Assets.
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