XRP: Fed öffnet Tür für Krypto-Konten

Die US-Notenbank plant direkten Fedwire-Zugang für Krypto-Unternehmen, während XRP trotz Rekorddaten im Kurs unter Druck bleibt.

XRP Aktie
Kurz & knapp:
  • Fed plant Payment Accounts für Kryptofirmen
  • XRP-Futures erreichen 63 Milliarden Dollar Volumen
  • Rekord bei monatlichen XRP-Transaktionen
  • XRP-Kurs fällt trotz positiver Fundamentaldaten

Die US-Notenbank macht einen bemerkenswerten Schritt: Einen Tag nach einer Exekutivorder von Präsident Trump hat die Federal Reserve einen Entwurf für sogenannte „Payment Accounts“ zur öffentlichen Kommentierung freigegeben. Für Unternehmen wie Ripple, Circle und Anchorage Digital würde das einen direkten Zugang zu Fedwire und dem Echtzeitsystem FedNow bedeuten — bisher ein Privileg klassischer Banken.

Die Bedingungen sind allerdings eng gesteckt. Die neuen Konten bieten weder Intraday-Kredit noch Zugang zum Diskontfenster, werden nicht verzinst und sind auf maximal 500 Millionen US-Dollar oder zehn Prozent der Gesamtvermögen des Kontoinhabers begrenzt. Die Fed räumt 60 Tage für öffentliche Stellungnahmen ein.

Parallel dazu pausiert die Notenbank die Bearbeitung neuer Anträge der Risikokategorie „Tier 3″ — in die die meisten Krypto-Firmen fallen — bis Ende 2026. Kraken Financial bleibt damit vorerst das einzige Krypto-Unternehmen mit einem bereits genehmigten Master Account, den es im März 2026 bei der Kansas City Fed erhielt.

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Institutionelles Interesse nimmt Fahrt auf

Während Washington die regulatorischen Weichen neu stellt, wächst das institutionelle Engagement rund um XRP spürbar. Die CME Group meldete, dass XRP-Futures in ihrem ersten Handelsjahr ein nominales Volumen von rund 63 Milliarden US-Dollar erzielten — bis zum 15. Mai wurden insgesamt über 1,3 Millionen Kontrakte gehandelt.

Die US-amerikanischen XRP-Spot-ETFs stützen dieses Bild. Die kumulierten Nettozuflüsse erreichten am heutigen Tag die Marke von 1,39 Milliarden US-Dollar. Allein in der vergangenen Woche flossen 67,6 Millionen US-Dollar in XRP-Investmentprodukte — ein Anstieg von 70 Prozent gegenüber der Vorwoche. Das Open Interest für XRP-Futures liegt bei knapp 2,93 Milliarden US-Dollar.

On-Chain-Rekorde, technischer Druck

Auf dem XRP Ledger zeigt sich ein ähnliches Bild. Im April 2026 erreichte die Zahl der monatlichen Transaktionen mit 71 Millionen einen historischen Höchststand. Die Zahl der Wallets mit mehr als 10.000 XRP kletterte auf 332.230 Adressen — ebenfalls ein Rekord, der auf verstärkte Akkumulation größerer Marktteilnehmer hindeutet.

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Bis zum 27. Mai müssen Netzwerk-Validatoren auf Version 3.1.3 aktualisieren, um das „fixCleanup3_1_3″-Amendment zu aktivieren. Bisher haben rund 40 Prozent der 846 Nodes das Upgrade installiert.

Kurs kämpft mit technischen Hürden

Die positiven Fundamentaldaten spiegeln sich im Kurs bislang nicht wider. XRP notiert bei 1,36 US-Dollar und hat seit Jahresbeginn rund 28 Prozent verloren. Der 200-Tage-Durchschnitt bei 1,70 US-Dollar liegt weit entfernt — der aktuelle Kurs unterschreitet ihn um mehr als 20 Prozent. Unmittelbarer Widerstand liegt bei 1,42 US-Dollar, Unterstützung bei etwa 1,35 US-Dollar.

Ob der Fed-Vorschlag letztlich in Kraft tritt, entscheidet sich nach Ablauf der 60-tägigen Kommentierungsfrist. Bis dahin bleibt die regulatorische Lage für Krypto-Firmen, die auf einen Fed-Zugang hoffen, in der Schwebe.

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Über Dieter Jaworski 4254 Artikel

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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