Bei Ripple klaffen Unternehmenserfolg und Token-Performance weit auseinander. CEO Brad Garlinghouse nimmt in San Francisco Auszeichnungen entgegen. Der Konzern wächst durch Milliardenzukäufe rasant. Die Krypto-Community blickt derweil frustriert auf einen XRP-Kurs, der seit Jahresbeginn fast 26 Prozent verloren hat.
Milliardenzukäufe und unzufriedene Anleger
Die Harvard Business School Association of Northern California hat Garlinghouse zum Wirtschaftsführer des Jahres 2026 gekürt. Unter seiner Leitung stieg die Bewertung von Ripple auf rund 40 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen kaufte zuletzt GTreasury und Hidden Road für Milliardenbeträge auf. Letzteres firmiert nun als institutionelle Clearingplattform Ripple Prime.
Parallel dazu startet diese Woche die XRP-Konferenz in Las Vegas. Das Event fokussiert sich auf Finanzinfrastruktur und regulierte Blockchain-Anwendungen. Auf Social Media erntet Ripple für die Werbekampagne zur Konferenz allerdings Kritik. Viele XRP-Halter ärgern sich über die schwache Kursentwicklung. Aktuell notiert der Token bei lediglich 1,39 US-Dollar.
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Technische Signale und neues Coinbase-Produkt
Auf dem Chart deuten sich erste Wendepunkte an. Ein kurzfristiges „Golden Cross“ hat sich gebildet. Dabei kreuzte der 23-Tage-Durchschnitt die 50-Tage-Linie nach oben. Auch auf dem Wochenchart zeigt sich ein ähnliches, langfristiges Muster.
Ein Blick auf die Indikatoren zeigt Luft nach oben. Der RSI notiert im neutralen Bereich. Das eigentliche Ziel der Käufer liegt jedoch an der 200-Tage-Linie bei 1,83 US-Dollar. Zuvor muss XRP den lokalen Widerstand bei 1,45 US-Dollar überwinden.
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Zusätzliche Liquidität könnte bald aus dem institutionellen Sektor fließen. Coinbase führt am 1. Mai den Trade-at-Settlement-Mechanismus für XRP-Futures ein. Große Marktteilnehmer können damit zum offiziellen Abrechnungspreis handeln. Das senkt das Volatilitätsrisiko bei großen Orders spürbar.
Der politische Knotenpunkt im Senat
Der wichtigste Kurstreiber bleibt politischer Natur. Der CLARITY Act soll XRP nach US-Bundesrecht offiziell als digitale Ware einstufen. Das Gesetz passierte das Repräsentantenhaus bereits im Juli 2025. Seitdem steckt der Entwurf im Senat fest. Die Folge: anhaltende Unsicherheit.
Über 120 Krypto-Unternehmen fordern nun eine schnelle Bearbeitung. Der zuständige Ausschussvorsitzende Tim Scott hat das Thema jedoch noch nicht auf die Agenda gesetzt. Ein konkretes Zeitfenster bleibt entscheidend. Setzt der Senat die Abstimmung vor der Sitzungspause am 21. Mai an, erhält XRP den nötigen fundamentalen Impuls für einen Ausbruch.
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