Ripple baut sein Geschäft mit Großkunden massiv aus. Die Brokerage-Sparte des Krypto-Unternehmens erhält eine Kreditlinie über 200 Millionen US-Dollar von Neuberger Berman. Parallel dazu kämpft die Branche in Washington um eine wichtige Gesetzesvorlage.
Margin-Handel aus einer Hand
Das frische Kapital fließt an Ripple Prime. Die Einheit will damit die Margin-Kapazitäten für institutionelle Investoren erhöhen. Kunden können künftig digitale und traditionelle Anlageklassen über eine einzige Kreditlinie hebeln. Dazu zählen auch Aktien und Anleihen.
Noel Kimmel leitet Ripple Prime. Er sieht in dieser Struktur die Zukunft der Prime-Finanzierung. Die Basis dafür legte Ripple bereits im Jahr 2025. Damals kaufte der Konzern den Broker Hidden Road für 1,25 Milliarden US-Dollar.
Gegenwind aus dem Bankensektor
Während das operative Geschäft wächst, droht politischer Widerstand. Am 14. Mai berät der Bankenausschuss des US-Senats über den CLARITY Act. Das Gesetz soll XRP offiziell als digitalen Rohstoff einstufen.
Fünf große Bankenverbände lehnen den aktuellen Kompromiss zu Stablecoins ab. Sie befürchten einen massiven Abfluss von Kundengeldern. Krypto-Plattformen könnten mit verzinsten Produkten klassische Bankeinlagen abwerben. Die Folge: Die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung sank auf der Prognoseplattform Polymarket auf 62 Prozent.
XRP-Kurs im Aufwind
Am Kryptomarkt reagieren Anleger positiv auf die jüngsten Entwicklungen. Der XRP-Kurs notiert aktuell bei 1,49 US-Dollar und verzeichnet ein Tagesplus von knapp fünf Prozent. Damit hat der Token seinen mittelfristigen Trendindikator bei 1,38 US-Dollar klar hinter sich gelassen.
Charttechniker blicken nun auf die Marke von 1,53 US-Dollar. Ein Tagesschlusskurs über diesem Widerstand könnte den Weg in Richtung 1,80 US-Dollar freimachen. Auf Jahressicht haben Investoren allerdings noch Aufholbedarf. Seit Januar steht ein Minus von rund 20 Prozent auf der Anzeigetafel.
Milliarden-Meilenstein für RLUSD
Unabhängig von der Kursentwicklung baut Ripple den praktischen Nutzen seines Netzwerks aus. Der hauseigene Stablecoin RLUSD hat kürzlich eine Milliarde US-Dollar an Zirkulation erreicht. Traditionelle Finanzgrößen treiben diese Adaption voran.
Mastercard nutzt den XRP-Ledger bereits für die sekundenschnelle Abwicklung von Kreditkartentransaktionen. BlackRock integriert RLUSD als Auszahlungsmechanismus für seinen tokenisierten Geldmarktfonds. XRP dient in diesem System weiterhin als Treibstoff. Der Token liefert die nötige Liquidität, um tokenisierte Vermögenswerte im Wert von über drei Milliarden US-Dollar über das Netzwerk zu bewegen.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 11. Mai liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

