Ripple spült planmäßig eine Milliarde XRP in den Markt. Diese monatliche Routine entlockt Investoren kaum noch ein Gähnen. Die wahre Entscheidung fällt in diesen Tagen fernab der Blockchain in Washington. Dort tickt für den Krypto-Sektor die legislative Uhr.
Routine am Markt, Druck in Washington
Am 1. Mai gab Ripple wie gewohnt Token aus seinen Escrow-Verträgen frei. Historisch fließen bis zu 80 Prozent davon direkt in neue Sperrverträge zurück. Im Frühjahr behielt das Unternehmen lediglich einen Bruchteil für operative Zwecke ein. Die aktive Marktliquidität bleibt weitgehend verschont.
Im US-Senat formiert sich derweil Unterstützung für den CLARITY Act. Senator Thom Tillis plant, das Gesetz Mitte Mai voranzutreiben. Der Entwurf würde XRP dauerhaft als digitalen Rohstoff einstufen. Verpasst der Senat das Zeitfenster bis Ende des Monats, droht dem Projekt ein jahrelanger Stillstand.
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ETFs sammeln Kapital, On-Chain-Daten warnen
Institutionelle Anleger positionieren sich bereits für ein positives Szenario. Die kumulierten Zuflüsse in XRP-Spot-ETFs überstiegen zuletzt die Marke von 1,3 Milliarden US-Dollar. Vergangene Woche zogen die Fonds mehr als die Hälfte aller weltweiten Krypto-Zuflüsse an. Die britische Bank Standard Chartered rechnet bei einer Gesetzesverabschiedung mit weiteren Milliardenzuflüssen.
Aktuell notiert XRP bei 1,38 US-Dollar und damit gut 26 Prozent unter dem Niveau vom Jahresanfang. Ein technisches Signal mahnt zur Vorsicht. Das sogenannte NVT-Verhältnis stieg Ende April auf den höchsten Wert seit einem halben Jahr. Der Preis kletterte zuletzt schneller als die tatsächliche Netzwerkaktivität.
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Die regulatorische Prämie
Die Schere der Analystenprognosen verdeutlicht die Brisanz der kommenden Wochen. Fällt der CLARITY Act im Ausschuss durch, sieht Standard Chartered das Kursziel bei 2,80 US-Dollar. Bei einer erfolgreichen Verabschiedung taxieren die Experten den Wert um rund fünf Dollar höher.
Diese Differenz beziffert die regulatorische Prämie, die der Markt einer rechtssicheren Rohstoff-Klassifizierung beimisst. Polymarket-Wetten auf einen Erfolg stiegen zuletzt auf 46 Prozent. Ein konkretes Datum für die Abstimmung im Senatsausschuss fehlt bislang.
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