XRP erlebt aktuell einen massiven Ansturm auf seine Spot-ETFs. Allein im April flossen bisher über 65 Millionen US-Dollar in die Anlageprodukte. Die wahren Treiber für den Token sitzen jedoch nicht an der Wall Street. Im US-Senat steht eine Abstimmung an, die den rechtlichen Status der Kryptowährung für immer verändern könnte.
Rekordzuflüsse treffen auf Zurückhaltung
XRP-ETFs steuern auf ihren stärksten Monat des Jahres zu. Die frischen Gelder aus dem April gleichen die schwachen März-Zahlen bereits vollständig aus. Den Löwenanteil der Investitionen sammelten die Produkte von Bitwise und Franklin Templeton ein.
Insgesamt verwalten die US-amerikanischen Spot-ETFs mittlerweile Nettozuflüsse von 1,44 Milliarden Dollar. Privatanleger halten davon rund 84 Prozent. Große Adressen zögern noch. Goldman Sachs investierte zwar bereits 152 Millionen Dollar.
Branchenprimus BlackRock wartet auf eine deutlich höhere Nachfrage vor einem eigenen Antrag. Der Grund für die institutionelle Zurückhaltung ist klar. Rund 65 Prozent der befragten Großinvestoren meiden XRP wegen regulatorischer Unsicherheiten.
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Das Gesetz als Preistreiber
Genau hier kommt der US-Senat ins Spiel. In den letzten beiden Aprilwochen debattiert der Bankenausschuss über den sogenannten CLARITY Act. Das Gesetz würde XRP dauerhaft als digitalen Rohstoff einstufen. Bisher existiert nur eine gemeinsame Absichtserklärung der Aufsichtsbehörden SEC und CFTC. Eine neue Regierung könnte diese jederzeit widerrufen.
Der Zeitdruck ist hoch. Scheitert der Entwurf vor der Vollsenatsdebatte im Mai, gilt das Gesetz für den Rest des Jahres als gescheitert. Der Prognosemarkt Polymarket taxiert die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung aktuell auf etwa 65 Prozent.
Harter Widerstand im Chart
Am Markt spiegelt sich die Anspannung wider. XRP notiert aktuell bei 1,41 US-Dollar und verlor auf Tagessicht leicht um 1,58 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Plus von rund sechs Prozent zu Buche.
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Ein massiver Widerstand blockiert schnelle Kursgewinne. Etwa 60 Prozent des umlaufenden XRP-Angebots liegen bei einer Kostenbasis von rund 1,44 Dollar. Viele Anleger verkaufen ihre Positionen beim Erreichen dieser Gewinnschwelle.
Der übergeordnete Trend bleibt derweil abwärtsgerichtet. Der Kurs notiert deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,89 Dollar. Seit Jahresanfang verzeichnet XRP ein Minus von knapp 25 Prozent.
Die britische Bank Standard Chartered rechnet die Bedeutung der anstehenden Senatsentscheidung vor. Analyst Geoffrey Kendrick sieht das Kursziel bei 8,00 Dollar, falls das Gesetz durchgeht und die ETF-Zuflüsse anziehen. Scheitert der CLARITY Act im Ausschuss, fällt sein Ziel auf 2,80 Dollar.
Die Differenz von 5,20 Dollar markiert die exakte regulatorische Prämie des Tokens. Fällt die Entscheidung im Bankenausschuss in den kommenden Tagen positiv aus, verschwindet dieser Malus. Die rechtliche Klarheit würde den Weg für das fehlende institutionelle Kapital freimachen.
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