Ripple treibt die institutionelle Nutzung des XRP Ledgers voran und testet seinen Stablecoin nun unter den strengen Augen der Finanzaufsicht in Singapur. Während das Krypto-Unternehmen damit auf operativer Ebene wichtige Meilensteine sammelt, zeichnet der ETF-Markt ein anderes Bild. Erste Kapitalabflüsse deuten darauf hin, dass die erhoffte Welle an Großinvestoren noch auf sich warten lässt.
Reale Anwendung statt reiner Spekulation
Ripple hat es in das BLOOM-Programm der Monetary Authority of Singapore (MAS) geschafft. In dieser regulierten Sandbox-Umgebung testet das Unternehmen zusammen mit der Finanzfirma Unloq den Einsatz seines RLUSD-Stablecoins für grenzüberschreitende Handelsfinanzierungen. Das Ziel des Pilotprojekts ist die Automatisierung: Traditionelle, oft tagelange Akkreditiv-Prozesse sollen durch Smart Contracts auf dem XRP Ledger in Sekundenschnelle abgewickelt werden.
Dieser Schritt markiert bereits die dritte große strategische Erweiterung innerhalb von drei Wochen. Zuvor hatte sich Ripple am 11. März durch die Übernahme von BC Payments eine australische Finanzlizenz gesichert. Die Tests im streng regulierten Singapur gelten als elementarer Stresstest für die Technologie, die einen Neun-Billionen-Dollar-Markt effizienter machen soll.
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ETF-Markt sendet Warnsignale
Trotz dieser fundamentalen Fortschritte kühlt die Stimmung bei den Anlageprodukten spürbar ab. Nach einer 35-tägigen Serie von Zuflüssen verzeichneten die US-Spot-XRP-ETFs im März ihren ersten Monat mit Netto-Abflüssen in Höhe von rund 31 Millionen US-Dollar. Allein an einem Handelstag zogen Anleger bei Anbietern wie 21Shares, Bitwise und Grayscale zeitgleich 16,6 Millionen Dollar ab.
Ein Blick auf die Struktur der Investorengelder erklärt die aktuelle Zurückhaltung. Rund 84 Prozent der bisherigen ETF-Zuflüsse stammen von Privatanlegern. Die großvolumige institutionelle Adaption, auf die viele Marktteilnehmer nach der regulatorischen Einstufung durch die SEC gehofft hatten, fehlt bei den Anlageprodukten bislang weitgehend.
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Volatilität und der 27. März
Auf der technischen Seite deutet sich nach einer Phase extremer Ruhe wieder Bewegung an. Die historische Volatilität fiel kürzlich auf ein Jahrestief von 27,57, bevor sie sich zuletzt wieder verdoppelte. Der Kurs formte dabei seit Anfang Februar höhere Tiefs und notiert aktuell bei 1,41 US-Dollar.
Ein konkreter Auslöser für den nächsten starken Impuls steht bereits fest. Am Freitag, den 27. März, läuft die finale Frist der US-Börsenaufsicht SEC für die Prüfung der letzten Gruppe von Spot-ETF-Anträgen ab. Die regulatorischen Entscheidungen über die Einreichungen von Branchengrößen wie BlackRock, Fidelity und Invesco werden maßgeblich bestimmen, ob das institutionelle Kapital den Weg in das Asset findet.
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