Der Umbau des Pharmageschäfts von Bayer gewinnt 2026 an Kraft, meinen die Beobachter aktuell. Im Mittelpunkt steht der Übergang von etablierten Blockbustern, namentlich Nubeqa und Kerendia, zu einer neuen Generation von Medikamenten, während gleichzeitig juristische Altlasten Kapital binden.
Ein wesentlicher Einschnitt ergibt sich aber durch den Rückgang des Umsatzträgers Xarelto, der vor einigen Tagen gemeldet worden war. Der Umsatz war 2025 um ein Drittel zurückgegangen. Nach dem Auslaufen zentraler Patente und deutlichen Preisreduktionen in den USA verliert das Präparat spürbar an Bedeutung. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den jüngsten Geschäftszahlen wider, die durch hohe Sonderaufwendungen belastet wurden.
Bayer: Der neue wirtschaftliche Kampf
Den Ausgleich soll eine neue Produktgeneration liefern. Besonders das Nierenmedikament Kerendia rückt in den Fokus. Neue Studiendaten zeigen positive Effekte auch bei nicht-diabetischen Patienten, was das potenzielle Einsatzgebiet erheblich erweitert. Parallel dazu verzeichnet das Krebsmedikament Nubeqa weiterhin Wachstum und steht vor einer möglichen Marktzulassung in China.
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Flankiert wird dieser Übergang durch strukturelle Anpassungen im Konzern. Mit dem Betriebsmodell „Dynamic Shared Ownership“ sollen Prozesse verschlankt und Einsparungen in Milliardenhöhe realisiert werden.
Gleichzeitig mehren sich einzelne positive Signale. Hedgefonds haben ihre Short-Positionen reduziert, während Analysten ihre Kursziele teilweise angehoben haben oder jüngst hatten. Teils waren 50 Euro und mehr gemeldet worden, im Durchschnitt noch 44 Euro. Zunächst müssen allerdings erst einmal 40 Euro überwunden werden.
Ein zentraler Unsicherheitsfaktor bleibt bestehen. Rund 65.000 Klagen im Zusammenhang mit Glyphosat sind weiterhin offen. Die kommende Entscheidung des US Supreme Court wird als entscheidender Wendepunkt für die weitere Entwicklung gesehen. Am 27.4. wird der US Supreme Court dazu mündliche Verhandlungen anberaumen.
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