Die Kryptowährung XRP (Ripple) konnte sich am Donnerstag um rund 0,6 % aufwärts bewegt. Der ist nun bei rund 1,938 Euro angekommen. Das reicht immer noch nicht, um die wichtigsten charttechnischen Hürden zu überwinden. Konkret:

Die Marke von 2 Euro wäre aus Sicht der Trend-Investoren wünschenswert. Es reicht dennoch nicht. Die Kurse werden sich jetzt allerdings an einer Neuerung abarbeiten können oder dürfen. Eine Nachricht, die indirekt auch die Kryptowährung selbst betrifft.

Die Zinsen in der Euro-Zone sinken – das entwertet die Währung

Die Zinsen sind in der Euro-Zone auf 2 % gesunken. Damit sind die Währungsfragen wieder auf der Tagesordnung. Der Euro wird tendenziell an Wert verlieren. Tendenziell müsste eine Kryptowährung davon profitieren – wenn denn der Markt so funktionieren würde wie gedacht.

Die Kryptowährung Ripple ist allerdings bislang noch kein besonders guter Indikator für den breiten Markt. Das soll sich ändern. Inzwischen gibt es auch Futures auf den XRP. Die Futures sind die Gewähr dafür, dass auch andere Derivate bis hin zu ETCs auf den XRP ausgegeben werden können. Der Effekt: Die breite Masse könnte handeln und z. B. auf Zinssenkungen für den Euro setzen.

So ist bis dato noch keine nennenswerte Reaktion auf die Zinssenkung zu erkennen.

Dennoch: Die ETC-Einführung wird eines Tages dem Ripple helfen. Die Masse an Investoren, die bis dato in diesen Kryptofragen teils vorsichtiger agiert, wird dann auf ein Instrument zugreifen können, das besser bedient werden kann.

Noch haben die Börsen nicht in nennenswertem Umfang darauf reagiert, dass nun eine solche Möglichkeit geschaffen werden könnte. Noch ist sie nicht einmal geschaffen. Daher sind und bleiben die Notierungen des XRP kurzfristig noch einmal im Fokus der Trend-Investoren und der Charttechniker. Dies wiederum ist aktuell auf den Kurs von 2 Euro gemünzt. Der wird wichtig sein.