Vom klassischen Rohstoffförderer zum Energielieferanten für künstliche Intelligenz: Desert Mountain Energy vollzieht derzeit einen strategischen Wandel. Das Unternehmen verknüpft seine Helium- und Erdgasvorkommen im Südwesten der USA direkt mit dem massiven Strombedarf moderner Rechenzentren. Diese Neuausrichtung unter dem Namen „Project Helios“ soll die Abhängigkeit von reinen Rohstoffpreisen verringern.
Energie für Hyperscale-Rechenzentren
Im Zentrum der Strategie steht der Roswell Information Park in New Mexico. Dort positioniert sich das Unternehmen als direkter Gaslieferant für einen geplanten Campus von KI-Großrechenzentren. In der ersten Phase wird ein Leistungsbedarf von 100 bis 200 Megawatt erwartet. DME zielt dabei auf ein duales Ertragsmodell ab: Einnahmen aus der eigenen Gasförderung werden durch Managementgebühren für die Infrastruktur und die Durchleitung fremder Gasströme ergänzt.
Trotz dieser Expansion reagiert der Markt am Donnerstag empfindlich auf die jüngsten Entwicklungen. Die Aktie verliert im Tagesverlauf 7,60 Prozent und notiert bei 0,23 Euro. Damit korrigiert das Papier deutlich von seinem im März erreichten 52-Wochen-Hoch bei 0,37 Euro, liegt aber auf Jahressicht noch immer rund 66 Prozent im Plus.
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Angespannter Heliummarkt als Rückenwind
Parallel dazu profitiert das Unternehmen von einer Verknappung auf dem globalen Heliummarkt. Lieferunterbrechungen bei internationalen Großanlagen, insbesondere in Katar, treffen auf eine unverändert hohe Nachfrage der Halbleiterindustrie. DME nutzt seine Standorte im Holbrook Basin und West Pecos Field, um als geografisch stabiler Lieferant in Nordamerika aufzutreten.
Eine im April 2026 abgeschlossene Kapitalerhöhung spülte brutto rund drei Millionen Dollar in die Kasse. Diese Mittel fließen primär in den Ausbau der Produktionsanlagen und der Pipeline-Infrastruktur. Ziel ist die direkte Anbindung der Gasressourcen an industrielle Endabnehmer und lokale Energieverbraucher.
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Diversifizierung in die Speichertechnik
Die Pläne reichen über die reine Energieversorgung hinaus. Eine unverbindliche Absichtserklärung sieht den Bau einer Fabrik für Natrium-Nickel-Chlorid-Batterien in Roswell vor. Damit beabsichtigt das Management, bei der Aufbereitung von Förderwasser gewonnene Mineralien direkt zu verwerten. Dieser Schritt würde den Einstieg in die Lieferkette für erneuerbare Energiespeicher markieren.
In den kommenden Monaten rückt die operative Umsetzung in New Mexico in den Fokus. Die Erschließungsarbeiten für den Campus in Roswell sollten planmäßig in diesem Frühjahr beginnen. Marktteilnehmer warten zudem auf Fortschritte bei der Batterie-Kooperation, um den Übergang von der Absichtserklärung zu einem verbindlichen Vertrag zu bewerten.
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