Die US-Exportkreditbank EXIM unterstützt Fuelcell Energy mit einem 49-Millionen-Dollar-Paket. Es geht nach Südkorea – und das Vertrauen kommt nicht von ungefähr.
Das frische Geld fließt in zwei Tranchen. Die erste brachte dem Brennstoffzellen-Hersteller nach Gebühren netto rund 22 Millionen Dollar ein. Sie finanziert die Lieferung von fünf Kraftwerksblöcken mit je 2,8 Megawatt an den südkoreanischen Betreiber Gyeonggi Green Energy. Eine zweite Tranche folgt voraussichtlich im Oktober.
EXIM ist kein Neuling in der Partnerschaft. Schon 2024 und 2025 gab es ähnliche Kredite. Das wiederholte Vertrauen spricht für sich.
Wachstum auf Pump – mit Substanz
Fast 90 Prozent der Komponenten für die Brennstoffzellen-Module stammen aus den USA. Fuelcell Energy fertigt am Stammsitz in Torrington, Connecticut. Das sichert Arbeitsplätze und Supply Chains – ein wichtiges Argument für eine staatliche Exportbank.
Die Aktie legt am Montag um 3,5 Prozent auf 25,53 Euro zu. Auf Jahressicht steht ein Kursplus von 474 Prozent zu Buche. Ende Juni markierte die Aktie mit 34,18 Euro ihr 52-Wochen-Hoch, der aktuelle Kurs liegt rund ein Viertel darunter.
Das neue EXIM-Finanzpaket gibt Fuelcell Energy Rückenwind für die Expansion nach Asien. Südkorea zählt zu den etablierten Märkten des Unternehmens. Parallel treibt der Konzern die Entwicklung in den Bereichen Kohlenstoffabscheidung und Wasserstoff-Elektrolyse voran. Der Weg zu profitabler Skalierung bleibt das große Thema – die EXIM-Milliarde ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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