Green Bridge Metals rückt tiefer in den rohstoffreichen Duluth Complex vor. Am 22. April 2026 reichte die US-Tochter GRBM einen formellen Erkundungsplan bei den Behörden von Minnesota ein — und das in einem politisch aufgeladenen Moment.
Das Plangebiet liegt rund 5,6 Kilometer südöstlich von Babbitt im St. Louis County. Vorgesehen sind Erkundungsbohrungen sowie geophysikalische Untersuchungen im Bohrloch auf Flächen, die seit 1957 immer wieder erkundet wurden. Die staatliche Bergbaubehörde DNR hat nun bis zu 20 Tage Zeit, den Plan zu prüfen und gegebenenfalls Auflagen zu formulieren. Das Unternehmen betont ausdrücklich: Der Plan ist kein Minenvorhaben, sondern reine Erkundung.
Bundesweite Kehrtwende als Kulisse
Wenige Wochen zuvor hatte der US-Senat mit 50 zu 49 Stimmen ein zwanzigjähriges Bergbauverbot im Superior National Forest aufgehoben. Die Biden-Regierung hatte 2023 rund 225.500 Acres aus der Mineraliennutzung herausgenommen — dieser Beschluss ist nun hinfällig. Das betroffene Gebiet im Rainy River Watershed enthält Kupfer-, Nickel- und Kobalt-Vorkommen. Befürworter des Boundary Waters Canoe Area Wilderness kündigten rechtliche Schritte gegen die Nutzung des Congressional Review Act an.
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Green Bridge stellt klar, dass der Babbitt-Plan „in keinem Zusammenhang mit den jüngsten bundesstaatlichen Maßnahmen zu föderalen Mineralienpachtverträgen in diesem Wassereinzugsgebiet“ steht. Geografisch liegt das Erkundungsgebiet allerdings im selben Rainy River Headwaters Watershed — der regulatorische Kontext verbindet beide Vorgänge unweigerlich.
Mehrere Projekte gleichzeitig in Bewegung
Parallel treibt das Unternehmen sein Vorzeigeprojekt Serpentine Copper-Nickel voran. Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist ein erstes Diamantbohrprogramm mit sechs bis zehn Bohrlöchern und 2.000 bis 2.500 Metern Gesamtlänge geplant. Das Projekt verfügt über eine abgeleitete Mineralressource von rund 279,9 Millionen Tonnen bei 0,37 % Kupfer und 0,12 % Nickel sowie eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen. Die Bohrungen sollen außerdem das Potenzial für Platinmetalle und Kobalt bewerten.
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Ein weiterer Kurstreiber steht noch aus: Laborergebnisse aus dem Titac South Deposit, wo Ende Januar 2026 drei Bohrungen mit insgesamt 1.196 Metern abgeschlossen wurden. Die Proben sind zur Analyse verschickt; veröffentlicht werden die Gehalte erst nach Eingang und Verifizierung der zertifizierten Daten.
Kurs weit unter Jahreshoch
Die Aktie notiert bei 0,14 Euro — seit Jahresbeginn ein Plus von über 120 Prozent, allerdings noch rund 35 Prozent unter dem Februar-Hoch von 0,22 Euro. Der RSI liegt bei 36,7 und signalisiert eine überverkaufte Lage, die Volatilität auf Jahresbasis bei knapp 103 Prozent.
Sobald die DNR-Prüfung abgeschlossen ist, erhält GRBM bei positivem Bescheid das Recht zur Erkundung der staatlichen Flächen unter einer nichteisenmetallischen Mineralien-Pacht. Zusammen mit den ausstehenden Titac-Assaydaten und dem Serpentine-Bohrprogramm verdichten sich die operativen Meilensteine für das zweite Halbjahr 2026 merklich.
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