hep global baut weiter an seinem Portfolio erneuerbarer Energien. Im bayerischen Mintraching nahe Regensburg hat der Projektentwickler einen Solarpark mit 12,6 Megawatt Peak-Leistung realisiert, ergänzt durch einen integrierten Batteriespeicher. Nach Abschluss aller Genehmigungsverfahren laufen die Bauarbeiten bereits, ausgeführt wird das Projekt von der ZaberSolar GmbH.

Die Anlage entsteht auf rund 12,2 Hektar direkt entlang der zweigleisigen Bahnstrecke Passau-Obertraubling. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Nach Fertigstellung soll der Park jährlich etwa 14,4 Millionen Kilowattstunden Strom liefern — genug, um nach Angaben des Statistischen Bundesamts knapp 4.200 Haushalte mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Speicher und Naturschutz als Bausteine

Der integrierte Grünstromspeicher bringt 8,6 Megawattstunden Kapazität bei einer Leistung von 4,3 Megawatt mit. Damit lässt sich überschüssiger Solarstrom zwischenspeichern und flexibel ins Netz einspeisen — ein Detail, das angesichts schwankender Einspeisevergütungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Das Projekt bringt einige Besonderheiten mit sich. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis mit Auflagen erteilt, da unter der Fläche archäologische Strukturen vermutet werden. Die Bauarbeiten werden deshalb von Fachkräften begleitet.

Parallel laufen Artenschutzmaßnahmen für ein nachgewiesenes Brutvorkommen des Braunkehlchens, ergänzt durch zusätzliche Grünland- und Heckenflächen. Die Lage im Wasserschutzgebiet bringt zudem strenge Vorgaben für den Materialeinsatz mit sich.

Ein Baustein im breiteren Portfolio

Mintraching reiht sich in die internationale Projektpipeline von hep global ein, das mit rund 120 Mitarbeitenden und Tochtergesellschaften in Deutschland, Italien, Polen, den USA, Kanada und Japan operiert. Der strategische Fokus des Unternehmens liegt auf Greenfield-Projekten mit integrierten Batteriespeichern — eine Kombination, die in Mintraching exemplarisch umgesetzt wird.

Für das Unternehmen zählt jedes fertiggestellte Projekt zum laufenden Nachweis seiner operativen Umsetzungsfähigkeit. Die Inbetriebnahme Ende 2026 wird zeigen, ob der Zeitplan trotz der archäologischen und naturschutzrechtlichen Auflagen hält.