Eskalierende Konflikte treiben Anleger normalerweise in sichere Häfen. Beim Silber passiert aktuell das Gegenteil. Der Preis je Unze rutschte zum Wochenstart unter die Marke von 76 US-Dollar. Der Grund liegt in der Straße von Hormuz.
Die wichtigste Öl-Handelsroute der Welt bleibt faktisch geschlossen. Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran stocken. US-Präsident Donald Trump sagte ein geplantes Treffen in Islamabad ab. Teheran lehnt Verhandlungen unter dem Druck einer Seeblockade ab. Die Folge: ein massiver Ölpreisschock.
Brent-Rohöl kletterte auf über 105 US-Dollar je Barrel. Die Internationale Energieagentur spricht vom größten Lieferausfall der Geschichte. Das schürt weltweit enorme Inflationsängste. Der Internationale Währungsfonds hob seine globale Inflationsprognose für 2026 auf 4,4 Prozent an.
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Hier liegt das Hauptproblem für Silber. Steigende Inflation zwingt die Notenbanken zum Handeln. Sie müssen ihre Zinsen länger auf einem hohen Niveau halten. Investoren schichten ihr Kapital in renditestarke Anlagen um. Zinslose Edelmetalle verlieren dadurch an Attraktivität.
Am Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Fed über ihren Leitzins. Es dürfte die letzte Sitzung unter dem Vorsitz von Jerome Powell sein. Im Mai soll Kevin Warsh das Ruder übernehmen. Eine Zinssenkung gilt angesichts der aktuellen Lage als nahezu ausgeschlossen.
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Strukturelles Defizit stützt den Markt
Das drückt den Silberkurs weit unter sein Rekordhoch. Noch im Januar markierte das Edelmetall einen Spitzenwert von knapp 122 US-Dollar. Seitdem verlor der Kurs rund ein Drittel seines Wertes.
Fundamentale Gründe gibt es dafür kaum. Der Silbermarkt steuert laut Branchenexperten in diesem Jahr auf ein Angebotsdefizit von 46 Millionen Unzen zu. Die Industrie fragt das Material stark nach. Besonders der Ausbau von KI-Infrastruktur und Stromnetzen treibt den Verbrauch. Parallel dazu klettert die Nachfrage nach Münzen und Barren. Sie soll im laufenden Jahr um 18 Prozent wachsen.
Für steigende Kurse braucht der Markt ein neues Zinsumfeld. J.P. Morgan rechnet im aktuellen Jahresdurchschnitt mit einem Preis von 81 US-Dollar je Unze. Die Commerzbank sieht den Kurs bis Jahresende bei 90 US-Dollar. Richtungsweisend wird nun der Ausgang der Fed-Sitzung am 29. April.
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