Seit Ausbruch des US-Iran-Konflikts steht Silber unter anhaltendem Verkaufsdruck. Der Preis schloss am Freitag bei 76,34 US-Dollar je Feinunze. Damit notiert das Edelmetall rund 35 Prozent unter seinem Jahreshoch vom Januar. Anleger fürchten einen energiegetriebenen Inflationsschock. Das schürt die Erwartung einer restriktiveren Geldpolitik.
Geopolitik und Fed-Wechsel
Die festgefahrenen US-Iran-Verhandlungen diktieren das Marktgeschehen. Irans Oberster Führer Ayatollah Mojtaba Khamenei will den angereicherten Uranvorrat im Inland behalten. Das widerspricht den israelischen Forderungen nach einem Transfer aus dem Land. Während US-Außenminister Marco Rubio von leichten Fortschritten spricht, bezweifeln Investoren einen schnellen Durchbruch. Hohe Ölpreise sind die direkte Folge.
Parallel dazu rückt die US-Notenbank ins Zentrum. US-Präsident Donald Trump wird in der neuen Woche Kevin Warsh als neuen Fed-Vorsitzenden vereidigen. Die Märkte preisen bereits eine 55-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung bis Oktober ein. Fed-Gouverneur Christopher Waller forderte zuletzt ein Ende der lockeren Rhetorik.
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Kapitalflucht aus ETFs
Auf der physischen Seite zeigt sich ein klares Bild. Die bekannten Silber-ETF-Bestände fielen bis Ende Mai auf knapp 795 Millionen Unzen. Allein seit Beginn des Krieges zogen Investoren netto rund 37 Millionen Unzen ab.
Ein ähnlicher Trend zeigt sich an der Warenterminbörse. Die registrierten COMEX-Silberbestände rutschten zuletzt auf rund 82 Millionen Unzen ab. Das entspricht einem Einbruch von 60 Prozent gegenüber dem Rekordstand im September 2025.
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Solarindustrie im Wandel
Strukturell kämpft das Metall mit Veränderungen in der Photovoltaik. Hersteller reduzieren den Silberanteil pro Modul massiv. Laut Branchenexperten wird die Nachfrage aus dem Solarsektor in diesem Jahr um rund 19 Prozent sinken. LONGi Green Energy skaliert kupfermetallisierte Rückkontaktzellen, Aiko Solar produziert bereits silberfreie Module im Gigawatt-Maßstab.
Neue Hochleistungszellen wirken diesem Trend allerdings entgegen. Forschungen der Universität Gent belegen den Mehrbedarf: TOPCon-Zellen benötigen das 1,5-Fache an Silber im Vergleich zum älteren PERC-Design. Bei Heterojunction-Zellen verdoppelt sich der Bedarf sogar.
In der kommenden Woche liefern neue Makrodaten weitere Impulse. Am Freitag steht der PCE-Deflator als wichtigster Inflationsindikator der Fed an. Analysten der UBS passen sich dem trüben Umfeld bereits an. Sie senkten ihre Jahresendprognose für Silber auf 80 US-Dollar je Unze.
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