Der Silberpreis hat eine starke Handelswoche hinter sich. Am Freitag schloss das Edelmetall bei 80,84 US-Dollar je Unze. Auf Wochensicht steht ein Plus von knapp 5,8 Prozent. Damit rückt ein fundamentaler Konflikt in den Fokus. Auf der einen Seite treibt ein massiver Nachfrageboom durch künstliche Intelligenz den Markt. Auf der anderen Seite bremst die restriktive US-Geldpolitik weitere Kursgewinne.
Rechenzentren fressen das Angebot
Silber leitet Strom und Wärme besser als jedes andere Metall. Die Folge: Für Hochleistungsrechner und neue Kühlsysteme ist das Material unverzichtbar. Das schlägt sich direkt in den Ausgaben nieder. Laut Gartner wachsen die Investitionen in Rechenzentren bis Ende 2026 um knapp 56 Prozent. Allein Amazon, Microsoft, Google und Meta planen Ausgaben von rund 650 Milliarden US-Dollar.
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Dieser Investitionsschub trifft auf einen angespannten Markt. Die boomende Solarindustrie verbraucht jährlich riesige Mengen des Edelmetalls. Analysten erwarten nun das sechste Angebotsdefizit in Folge. Der kumulierte Fehlbetrag der letzten Jahre wächst auf über 800 Millionen Unzen. Zeitgleich steigt das globale Angebot nur minimal.
Die Notenbank als Bremsklotz
Die Fundamentaldaten sprechen für höhere Preise. Die US-Notenbank hält dagegen. Die Fed beließ ihren Leitzins zuletzt bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Zinsterminmärkte rechnen auch für die nächste Sitzung Mitte Juni mit einer Nullrunde. Erste Zinssenkungen erwarten Händler frühestens im Dezember. Ohne billigeres Geld fehlt Silber der monetäre Antrieb für einen echten Ausbruch.
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Das spiegelt sich in den Prognosen wider. J.P. Morgan sieht den Silberpreis im Jahresdurchschnitt 2026 bei 81 US-Dollar. Das entspricht in etwa dem aktuellen Niveau. Das Gold-Silber-Ratio notiert derweil bei 61. Dieser Wert liegt leicht unter dem historischen Durchschnitt und signalisiert eine neutrale Bewertung.
Kurzfristig richten Marktteilnehmer den Blick auf die Charttechnik. Die nächste Hürde für Käufer liegt in der Widerstandszone um 82 US-Dollar je Unze. Gelingt der Ausbruch, rückt die Marke von 84 US-Dollar in den Fokus. Bis zum nächsten Fed-Entscheid am 16. Juni dürften US-Inflationsdaten die täglichen Schwankungen diktieren.
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