Der Silberpreis setzt seine Konsolidierung fort. Am Freitagmorgen notiert das Edelmetall bei knapp 76 Dollar je Feinunze — ein Minus von rund 0,75 Prozent zum Vortag. Zwei Faktoren drücken: die US-Notenbank und der Nahe Osten.
Fed bremst die Rally
Die veröffentlichten Protokolle der letzten FOMC-Sitzung enthalten eine klare Botschaft. Die Währungshüter sind bereit, die Zinsen weiter anzuheben, falls die Inflation auf dem erhöhten Niveau verharrt. Der Markt preist die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt inzwischen mit über 55 Prozent ein.
Die Folge: Der US-Dollar-Index (DXY) legt zu. Ein stärkerer Greenback macht Silber für Käufer außerhalb des Dollarraums teurer und dämpft die Nachfrage. Hinzu kommt, dass steigende Renditen bei Staatsanleihen unverzinste Anlagen wie Silber weniger attraktiv machen.
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Khameneis Dekret belastet
Parallel dazu belasten neue Entwicklungen in den US-Iran-Friedensverhandlungen. Berichten zufolge hat Irans oberster Führer, Ayatollah Mojtaba Khamenei, eine Richtlinie erlassen: Das angereicherte Uran des Landes muss auf iranischem Boden verbleiben. Die Märkte werten dies als erhebliches Hindernis für einen diplomatischen Durchbruch.
Die Hoffnung auf geopolitische Entspannung hatte den Silberpreis zuvor gestützt. Am Donnerstag fiel er zeitweise unter die Marke von 75 Dollar. Am Freitag stabilisiert er sich knapp darüber — die Unsicherheit bleibt.
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Sechstes Defizitjahr ohne Entwarnung
Trotz der aktuellen Verluste ist die fundamentale Lage angespannt. 2026 steuert auf das sechste Defizitjahr in Folge zu. Die industrielle Nachfrage aus Photovoltaik und Elektronik übersteigt weiterhin das Angebot. China hält zudem an Exportbeschränkungen für bestimmte Rohstoffe fest.
Marktbeobachter ordnen den Rücksetzer als notwendige Konsolidierung ein. 2025 war Silber um über 140 Prozent gestiegen, im Januar 2026 erreichte es ein Allzeithoch von 121,64 Dollar. Vom diesjährigen Gipfel ist das Edelmetall rund 35 Prozent entfernt. Händler berichten von tragfähiger Unterstützung im Bereich um 75 Dollar — getragen durch physische Käufe von Industrienutzern. Die Korrektur ist kein Signal der Entspannung, sondern eine Atempause in einem strukturell verknappten Markt.
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