Silber Preis: Starkes Momentum erzielt

Sechstes Jahr in Folge übersteigt die Nachfrage das Angebot. KI und neue Technologien treiben den Silberpreis trotz Rückgang im Solarmarkt.

Silber Preis Aktie
Kurz & knapp:
  • Angebotsdefizit von 46,3 Mio. Unzen
  • Chinesische Exportbeschränkungen belasten
  • KI-Rechenzentren steigern Silberbedarf
  • Fed-Wechsel stützt Edelmetallkurs

Sechs Jahre in Folge übersteigt die weltweite Silbernachfrage das Angebot. Das Silver Institute beziffert das Defizit für 2026 auf 46,3 Millionen Unzen — und die Lieferketten geraten zusätzlich unter Druck. Am Donnerstag reagierte der Preis mit einem Anstieg von über 3,3 Prozent auf rund 73,70 USD.

Angebot unter Druck

Das strukturelle Problem ist bekannt, aber hartnäckig. Rund 70 Prozent des Silbers entstehen als Nebenprodukt bei der Förderung von Kupfer, Blei und Zink. Minenbetreiber können ihre Kapazitäten nicht kurzfristig hochfahren — egal wie hoch der Preis steigt.

Hinzu kommt ein neues Risiko aus China. Peking plant für Mai Exportbeschränkungen für Schwefelsäure. Die Chemikalie ist für die Kupfergewinnung unverzichtbar — und damit indirekt auch für die Silberproduktion. China kontrolliert über 40 Prozent der globalen Schwefelsäureproduktion. Zeitgleich belasten Schifffahrtsrisiken in der Straße von Hormuz die Schwefellieferungen aus dem Nahen Osten.

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Solarsektor verliert, KI gewinnt

Der Solarsektor zieht sich zurück. Hersteller wie Longi wollen noch 2026 auf kupferbasierte Metallisierung umstellen. Das Silver Institute erwartet dadurch einen Rückgang der Solarnachfrage um 19 Prozent.

Auf der anderen Seite wächst der Hunger aus der Hochtechnologie. KI-Rechenzentren, 5G-Infrastruktur und Elektromobilität brauchen Silber wegen seiner Leitfähigkeit in steigenden Mengen. Experten gehen davon aus, dass diese neuen Anwendungen die Einbußen aus dem Solarsektor mittelfristig überkompensieren.

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Fed-Wechsel und geopolitische Prämie

Das makroökonomische Umfeld lieferte am Donnerstag zusätzlichen Rückenwind. Das US-Justizministerium stellte am 24. April seine Ermittlungen gegen Jerome Powell ein. Damit ist der Weg für Kevin Warsh frei, den Trump am 30. Januar 2026 als nächsten Fed-Chef nominiert hatte. Der Markt spekuliert unter Warsh auf einen eher lockeren geldpolitischen Kurs — was Sachwerte wie Silber attraktiver macht.

Die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch. Spannungen rund um die Straße von Hormuz treiben Energiekosten und Inflationserwartungen. In diesem Umfeld fungiert Silber nicht nur als Industriemetall, sondern auch als Absicherung — und der Preis kletterte über wichtige technische Widerstandszonen.

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