Standard Lithium rückt das Arkansas-Projekt ins Rampenlicht. In der kommenden Woche präsentiert sich das Management auf zwei wichtigen Branchenkonferenzen in New York und Las Vegas. Diese Auftritte markieren eine heiße Phase vor der geplanten Investitionsentscheidung.
Das Unternehmen treibt sein Kernprojekt im Südwesten von Arkansas voran. Gemeinsam mit dem Partner Equinor will Standard Lithium dort jährlich 22.500 Tonnen Lithiumkarbonat gewinnen. Die kommerzielle Produktion soll im Jahr 2029 starten.
Meilenstein bei den Bauverträgen
Ende Mai erreichte das Joint Venture einen Meilenstein. Die Partner vergaben die letzten großen Bauverträge an S&B Engineers sowie die Wood Group. Damit stehen die technischen Weichen für die finale Investitionsentscheidung noch in diesem Jahr.
Finanziell sieht sich das Unternehmen gut gerüstet. Zum Ende des ersten Quartals verfügte Standard Lithium über 141 Millionen US-Dollar an Barmitteln. Parallel dazu ist die Bilanz frei von Schulden.
Analysten sehen deutliches Potenzial
An der Börse herrscht vorsichtiger Optimismus. Die Aktie schloss zuletzt bei 3,10 Euro. Das entspricht einem Plus von rund 4,5 Prozent am Freitag. Analysten sehen im Schnitt ein Kursziel von 5,13 US-Dollar.
Bevor die Bagger endgültig rollen, stehen zwei Aufgaben an. Das Management muss Abnahmeverträge mit Kunden unterzeichnen und die Projektfinanzierung sichern. Die staatliche Unterstützung für heimische Lithium-Projekte in den USA spielt dem Vorhaben in die Karten.
Am 16. Juli folgt der nächste Termin für Aktionäre. Dann findet die virtuelle Jahreshauptversammlung statt. Neben der Wahl der Direktoren entscheiden die Anteilseigner über neue Anreizpläne für das Management.
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