Anleihen (Bonds) sind ein Basisbaustein in den meisten Portfolios. Dabei wird unterschieden, ob sie von Unternehmen, Staaten oder Supranationalen Institutionen emittiert wurden.

Besonders Institutionelle Anleger sind in diesem Marktsegment aktiv. Das ist mitunter einer der Gründe, warum man als Anleger immer ein Auge auf diese Anlagekategorie haben sollte. Denn in den Anleihekursen stecken mehr Informationen, als man glauben könnte.

Anleihen als Anlagebaustein

Anleihen sind die wichtigste Finanzierungsquelle großer Unternehmen und Staaten. Aus diesem Grund sind diese Wertpapiere ein so wichtiger Maßstab für die Kapitalmärkte. Oftmals werden die Halter von den verzinslichen Papieren als „smarter“ gegenüber den Haltern von Aktien (Aktionären) eingestuft.

Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, dass man bei Marktverwerfungen oftmals erste Signale bereits in verzinslichen Wertpapieren bemerken kann. Einer der wichtigsten Anhaltspunkte dafür ist der Spread zwischen den 10 und 2 Jährigen Treasury Bonds.

Sobald der Spread negativ ist und die kurzfristigen Zinsen die langfristigen übersteigen, ist höchste Achtsamkeit geboten. Es wäre nicht das erste Mal, dass in einer solchen Situation Verwerfungen bevorstehen.

Wissen zu Anleihen

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