Liquidität bezeichnet an der Börse vor allem zwei Elemente. Auf der einen Seite verstehen Börsianer unter dem Begriff die Fähigkeit eines Unternehmens den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auf der anderen Seite bezeichnet Liquidität die Möglichkeit mit hohen Anlagesummen in ein Wirtschaftsgut zu investieren.
An der Börse lässt sich die Liquidität anhand des Orderbuches bewerten. Je mehr Kauf- bzw. Verkaufsaufträge sich gegenüberstehen, desto höher ist die Liquidität in einem Wertpapier. Ein Investor kann also marktschonend sowohl Käufe, wie auch Verkäufe abwickeln.
Allgemeine Definition der Liquidität nach durch Eric Scott Hunsader:
Orders added to the book, regardless if they are buy or sell orders (so long as they are legitimate), add liquidity. Executing against any resting order is removing liquidity.
Das Gegenteil von Liquidität ist Illiquidität. Im Zustand der Illiquidität ist es Investoren nur schwer möglich ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.
Seit Jahrhunderten tauchen Bankenkrisen, geplatzte Blasen, etc. immer wieder auf. Eine dieser Krisen war die von 1763, welche nach dem Sieben Jährigen Krieg ausgebrochen ist. Interessant an der Krise von zum Artikel
Vor mehr als zwei Jahren warnte ich das erste mal vor den Risiken der Scheinliquidität. Viele Male konnte in den vergangenen Jahren der Effekt der sich im Nichts auflösenden Liquidität zum Artikel