In der Chartanalyse ist Point and Figure in erster Linie eine Darstellungsform der vergangenen Kursentwicklung. Sie unterscheidet sich jedoch grundlegend in der Art, als dass die Zeitachse fehlt. Abgestellt wird dabei vielmehr auf die reine Bewegung der Kurse und damit an der y-Achse der Darstellung von Kurswerten, wobei die x-Achse nur als Orientierung gilt. Karopapier ist hier von Vorteil, wenn man diese Chart-Darstellung in der Offline-Welt nutzen möchte. Wie sieht dies letztlich in der Praxis aus?

Anwendung der Point and Figure Charttechnik

Auch umgangssprachlich bekannt als „X und O“ wird hierbei für jede fallende Kursbewegung im Betrachtungszeitraum ein O in das vertikale Raster eingetragen und für steigende Kurse ein X. Wo dies eingetragen werden kann ist somit vom Unterschied des Kurse und nicht wie bei anderen Chart-Darstellungen vom Zeitpunkt abhängig. Für Zeitpunkte kann man zudem Monate verwenden, welche in der Regel mit A bis C für Oktober bis Dezember gelten und die Ziffern 1 bis 9 für die übrigen Monate.

In der Analyse werden dann mindestens drei vertikale Säulen ausgewertet. Auch können hierbei Trendlinien genutzt werden, die jedoch 45 Grad betragen. Folgendes Beispiel soll dies illustrieren:

Point and Figure Analyse am Beispiel S&P500

Trading mit Point and Figure Charts

Das Trading wird in diesem Bereich vorrangig von Jörg Mahnert vollzogen und dokumentiert. Aber auch andere Autoren nutzen diese Darstellungsform und leiten darauf Handelssignale ab. Machen Sie sich in folgenden Artikeln selbst ein Bild und werden Sie womöglich auch ein Anhänger dieser Handelsmethodik.

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