Die Zentralbanken oder auch Notenbanken sind wichtige Institutionen in unserem Geldsystem. Sie überwachen die Geld- und Währungspolitik einzelner Staaten oder ganzer Währungsräume.
Zentralbanken sind aus unserem Wirtschaftssystem nicht wegzudenken. Sie erfüllen sehr unterschiedliche Zwecke und haben je nach Statuten auch unterschiedliche Primärziele innerhalb der Geldpolitik einer Region.
Die Geschichte der Zentralbanken reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals gab es noch vorrangig private Notenbanken. Diese hatten das Recht inne, ihre eigenen Banknoten zu drucken und auszugeben.
Zentralbanken heute
In der heutigen Zeit gibt es sowohl unabhängige wie auch abhängige Zentralbanken. Dabei sind die Grenzen manchmal fließend, da der Staat oftmals indirekt Einfluss nimmt. Die wichtigsten Notenbanken der Welt sind nun hier kurz aufgelistet.
Wichtige Notenbanken der Welt
- An erster Stelle der Zentralbanken steht die FED. Die amerikanische Notenbanken ist für den größten Währungsraum der Welt verantwortlich.
- Als weitere wichtige Notenbank ist die EZB zu nennen. Sie lenkt als europäische Zentralbank die Geldpolitik in der Eurozone.
- Die Bank of Japan hat ebenfalls einen hohen Stellenwert in der Weltwirtschaft. Sie kämpft mittlerweile seit Jahrzehnten mit einer Nullzinspolitik gegen die wirtschaftliche Schwäche Japans.
- Außerdem schauen Marktteilnehmer regelmäßig auf die Entscheidungen der Bank of England. Da London als eine Hauptstadt der Finanzwelt gilt, kommt der Zentralbank Englands eine hohe Bedeutung bei.
Der Leitzins der Notenbanken
Eines der wichtigsten Mechanismen zur Steuerung der Wirtschafts- und Geldpolitik ist der Leitzins der Notenbanken. An dieser Stelle finden Sie die aktuellen Leitzinsen der wichtigsten Notenbanken.
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