123fahrschule Aktie: Ermutigende Ergebnisse!

Die 123fahrschule SE wandelt sich vom klassischen Fahrschulbetreiber zu einer skalierbaren KI-Plattform mit Franchise-Modell und strebt wiederkehrende, margenstarke Erlöse an.

123fahrschule Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategiewechsel zu KI-getriebener Ausbildungsplattform
  • Asset-light Franchise-Modell für Wachstum geplant
  • Neue Geschäftsführung für Franchise-Aufbau berufen
  • Kapitalmarkt-Finanzierung wird geprüft

Die 123fahrschule SE steht vor einem radikalen Strategiewechsel. Am 2. Februar 2025 kündigte das Unternehmen an, sich von einem klassischen Fahrschulbetreiber zu einer KI-getriebenen Ausbildungsplattform mit skalierbarem Franchise-Modell zu wandeln. Der Plan: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 sollen proprietäre KI-Lösungen nicht mehr nur im eigenen Filialnetz mit über 60 Standorten eingesetzt, sondern über Franchisepartner bundesweit verbreitet werden.

Der deutsche Führerscheinausbildungsmarkt mit einem Volumen von rund 3 Milliarden Euro gilt als stark fragmentiert und technologisch unterentwickelt. Genau hier setzt die neue Strategie an. Das Unternehmen verfügt bereits über ein durchgängig KI-gestütztes Ausbildungssystem, das Theorie, Simulatortraining und praktische Fahrstunden datenbasiert analysiert und optimiert. Die Künstliche Intelligenz erkennt Lernmuster frühzeitig und steuert Trainingsinhalte adaptiv – mit dem Ziel, Durchlaufzeiten und Gesamtkosten der Ausbildung zu senken.

Vom Asset-Heavy zum Plattformmodell

Der strategische Schwenk bedeutet einen fundamentalen Geschäftsmodellwechsel. Statt kapitalintensiv eigene Filialen zu betreiben, soll künftig ein asset-light Franchise-Ansatz für Wachstum sorgen. Das Versprechen an Investoren: wiederkehrende, margenstarke Erlöse statt hoher Flotten- und Personalkosten. Die fragmentierte Marktstruktur und die Überalterung vieler bestehender Fahrschulen schaffen nach Unternehmensangaben ein ideales Umfeld für die Migration von Franchisenehmern auf die 123fahrschule-Plattform.

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Zur Umsetzung der Expansion wurde Marc Nölle in die Geschäftsführung der 123fahrschule Holding GmbH berufen. Der ausgewiesene Retail-Experte sammelte bei Villeroy & Boch sowie PVH (Tommy Hilfiger & Calvin Klein) umfangreiche Erfahrung im Aufbau nationaler und internationaler Franchise-Strukturen. Er übernimmt neben der operativen Verantwortung insbesondere den Aufbau des Franchisegeschäfts.

Finanzierung und Kapitalmarkt-Pläne

Zur Finanzierung der strategischen Neuausrichtung prüft die 123fahrschule SE verschiedene Optionen – explizit auch eine potenzielle Finanzierungstransaktion über den Kapitalmarkt. Eine konkrete Entscheidung über Durchführung, Konditionen oder Zeitpunkt liegt allerdings noch nicht vor.

Am 4. Februar 2026 will das Unternehmen vorläufige, ungeprüfte Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sowie einen Ausblick auf 2026 veröffentlichen. Am 11. Februar 2026 um 11:00 Uhr lädt CEO Boris Polenske gemeinsam mit der NuWays AG zu einem Investor Roundtable ein, bei dem er die Zahlen präsentieren und die strategische Perspektive erläutern wird.

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Regulatorischer Rückenwind?

Das Unternehmen sieht sich durch anstehende gesetzliche Weiterentwicklungen der Führerscheinausbildung begünstigt. Digitale Lernformen, Simulatoren und KI-gestützte Ausbildungsansätze sollen künftig stärker berücksichtigt werden. Mit seiner proprietären Software, eigenentwickelten Fahrsimulatoren und einem wachsenden Datenbestand aus Theorie-, Simulator- und Praxisausbildung will sich das Unternehmen als technologischer Vorreiter positionieren.

CEO Boris Polenske formuliert die Vision unmissverständlich: „Der Führerschein der Zukunft muss günstiger, schneller und somit zeitgemäßer werden. Meine oberste Prämisse ist es, die Zukunft der Fahrschule selbst zu entwickeln.“

Für Anleger markiert die Ankündigung vom 2. Februar 2025 einen Wendepunkt: Aus einem technologiegestützten Ausbildungsanbieter soll eine skalierbare Plattformgesellschaft mit wiederkehrenden Erlösstrukturen werden. Ob dieser ambitionierte Umbau gelingt, dürfte sich ab 2026 zeigen – wenn die ersten Franchisepartner an den Start gehen sollen.

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