Keine Dividende, aber ein EBITDA-Ziel, das die eigene Roadmap übertrifft — 7C Solarparken geht mit klaren Zahlen in die Hauptversammlung. Das Management hat entschieden, den Bilanzgewinn vollständig einzubehalten. Wachstum hat Vorrang.
Thesaurierung statt Ausschüttung
Für 2025 weist 7C Solarparken einen Bilanzgewinn von rund 9,2 Millionen Euro aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, diesen Betrag komplett auf neue Rechnung vorzutragen. Eine Dividende gibt es nicht.
Die Logik dahinter ist klar: Das Kapital soll in den Kapazitätsausbau fließen. Nach dem abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramm liegt der Fokus nun auf der operativen Umsetzung. Die Aktionäre stimmen darüber am 2. Juni in Köln ab.
Prognose übertrifft eigene Roadmap
Für 2026 plant das Management einen Konzernumsatz von 66,5 Millionen Euro. Das EBITDA soll bei rund 50 Millionen Euro liegen — das sind 3 Millionen Euro mehr als die ursprüngliche „Roadmap 2030″ für diesen Zeitraum vorsah.
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Der Cashflow je Aktie wird mit 0,50 Euro prognostiziert. Die Nettoverschuldung soll bis Jahresende auf etwa 91,9 Millionen Euro sinken. Grundlage der Planung ist ein angenommener Strompreis von 45 Euro pro MWh.
Negative Strompreise als wachsendes Problem
Das Unternehmen rechnet für 2026 mit rund 665 Stunden negativer Strompreise. 2025 waren es noch 575 Stunden. Das ist eine strukturelle Herausforderung für alle deutschen Solaranbieter.
Als Gegenmaßnahme setzt 7C Solarparken auf langfristige Lieferverträge. Für das zweite und dritte Quartal 2026 sicherte das Unternehmen bereits ein PPA über 100 MWp zu durchschnittlich 40 Euro pro MWh — inklusive Entschädigung bei Abregelung.
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Hinzu kommt das Projekt Reuden Süd. Die 20-MWp-Anlage ging Ende März ans Netz und erhält bis Mitte 2043 eine staatlich garantierte Einspeisevergütung von 87 Euro pro MWh. Das entspricht einem jährlichen Umsatzbeitrag von mindestens 1,5 Millionen Euro.
Batteriespeicher ab 2027
Neben dem PV-Ausbau — geplant sind zehn MWp pro Jahr — baut 7C Solarparken Batteriespeicher auf. Jährlich sollen 15 MW mit 30 MWh Kapazität hinzukommen. Die ersten Anlagen will das Unternehmen 2027 in Betrieb nehmen.
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 19 Prozent zugelegt und notiert bei 1,91 Euro. Der RSI liegt bei 25 — ein Niveau, das auf überverkaufte Bedingungen hindeutet.
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