Der US-Wasserheizungshersteller A.O. Smith hat im vierten Quartal 2025 die Erwartungen übertroffen und meldet einen Gewinn je Aktie von 0,90 Dollar – deutlich über der Analystenschätzung von 0,84 Dollar. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 0,75 Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 erreichte der Konzern einen Rekordgewinn von 3,85 Dollar je Aktie, eine Steigerung um 6 Prozent. Der Umsatz blieb mit 3,83 Milliarden Dollar nahezu unverändert. Bemerkenswert: Die operative Marge verbesserte sich trotz stagnierender Erlöse um 80 Basispunkte.
Nordamerika kompensiert China-Schwäche
Im vierten Quartal erwirtschaftete das Nordamerika-Segment einen Umsatz von 713,7 Millionen Dollar – ein Plus von 3 Prozent. Die Segmentmarge kletterte auf 23,1 Prozent, verglichen mit 21,4 Prozent im Vorjahr. Preiserhöhungen und gestiegene Nachfrage nach gewerblichen Warmwasserbereitern und Kesseln trieben das Wachstum.
Ganz anders die Lage im Rest der Welt: Der Umsatz brach im Schlussquartal um 13 Prozent auf 205,7 Millionen Dollar ein. Hauptverantwortlich ist das schwächelnde China-Geschäft, wo die Verkäufe 2025 um 12 Prozent zurückgingen. Das Unternehmen hat bereits Ende 2024 Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und Personal abgebaut. Diese Maßnahmen zeigen erste Wirkung: Die Segmentmarge in der Region verbesserte sich auf 7,8 Prozent, nach nur 3,3 Prozent im Vorjahresquartal.
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Indien als Lichtblick
Während China schwächelt, boomt das Indien-Geschäft. Die organischen Verkäufe stiegen 2025 um 13 Prozent in lokaler Währung, im vierten Quartal sogar um 18 Prozent. Die Anfang 2025 abgeschlossene Übernahme von Pureit steuerte 54 Millionen Dollar zum Jahresumsatz bei.
Aktienrückkäufe und Dividenden
A.O. Smith schüttete 2025 insgesamt 597 Millionen Dollar an die Aktionäre aus – 196 Millionen Dollar als Dividenden und 401 Millionen Dollar für den Rückkauf von 5,9 Millionen Aktien. Für 2026 plant der Konzern weitere Rückkäufe in Höhe von 200 Millionen Dollar. Im Januar genehmigte der Verwaltungsrat die Aufstockung des Rückkaufprogramms um 5 Millionen Aktien.
Am 15. Januar beschloss das Unternehmen zudem eine Quartalsdividende von 0,36 Dollar je Aktie – die 86. Dividendenzahlung in Folge.
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Ausblick gedämpft
Für 2026 rechnet CEO Steve Shafer mit einem Umsatz zwischen 3,9 und 4,02 Milliarden Dollar. Darin enthalten sind rund 70 Millionen Dollar aus der im Januar 2026 abgeschlossenen Übernahme von Leonard Valve. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 3,85 und 4,15 Dollar liegen – am Mittelpunkt ein Plus von 4 Prozent.
Kann A.O. Smith die China-Krise überwinden? Shafer erwartet dort einen weiteren mittleren einstelligen Umsatzrückgang, rechnet aber mit einer schrittweisen Erholung im Jahresverlauf. In Nordamerika dürfte das Geschäft mit Warmwasserbereitern für Privathaushalte bestenfalls stagnieren oder leicht zurückgehen. Die Hoffnung liegt auf Indien mit prognostiziertem zweistelligem Wachstum.
Die Prognose berücksichtigt keine möglichen Zolländerungen oder Ergebnisse der laufenden Überprüfung des China-Geschäfts. Im vorbörslichen Handel am 30. Januar notierte die Aktie bei 69 Dollar, ein Minus von 0,71 Prozent.
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