Die Abbott Laboratories-Aktie hat am Donnerstag einen herben Rückschlag erlitten. Der Titel stürzte um 6,51 Prozent auf 112,87 US-Dollar ab – ein Minus von 7,86 US-Dollar gegenüber dem Vortagesschluss von rund 120,70 US-Dollar. Zwischenzeitlich sackte das Papier sogar auf ein Tagestief von etwa 106 US-Dollar, bevor es sich leicht stabilisieren konnte.
Der Grund für den Ausverkauf: Die vorgelegten Quartalszahlen und der Ausblick auf 2026 enttäuschten die Investoren. Im vierten Quartal 2025 erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 1,8 Milliarden US-Dollar oder 1,01 US-Dollar je Aktie – ein drastischer Rückgang gegenüber den 9,2 Milliarden US-Dollar (5,27 US-Dollar je Aktie) des Vorjahresquartals. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,50 US-Dollar, was einem Wachstum von 12 Prozent entspricht.
Umsatz verfehlt Erwartungen
Der Quartalsumsatz belief sich auf 11,5 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 4,4 Prozent gegenüber den 10,974 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um COVID-19-Testgeschäfte ergibt sich ein organisches Wachstum von 3,8 Prozent. Doch genau hier liegt das Problem: Die Erlöse blieben hinter den Markterwartungen zurück, was die negative Stimmung befeuerte.
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Für das Gesamtjahr 2025 meldete Abbott ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 5,15 US-Dollar – ein Anstieg um 10 Prozent. Der Jahresumsatz erreichte 44,3 Milliarden US-Dollar, was einem organischen Wachstum von 6,7 Prozent für das Kerngeschäft entspricht.
Ausblick überzeugt nicht
Für 2026 prognostiziert das Management ein organisches Umsatzwachstum zwischen 6,5 und 7,5 Prozent. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet Abbott mit einer Spanne von 5,55 bis 5,80 US-Dollar – am Mittelpunkt der Range ein Wachstum von 10 Prozent. Für das erste Quartal 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 1,12 und 1,18 US-Dollar an.
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Doch die Anleger zeigten sich unbeeindruckt. Das Handelsvolumen lag deutlich über dem Durchschnitt – ein klares Zeichen für die starke Marktreaktion. Offenbar reicht die Wachstumsperspektive nicht aus, um die Sorgen über die nachlassende Umsatzdynamik in einzelnen Geschäftsbereichen zu zerstreuen.
Die 52-Wochen-Spanne der Aktie bewegt sich zwischen rund 90 und 120 US-Dollar. Die jüngste Volatilität spiegelt die Unsicherheit wider, die mit Erwartungen an die Segmentperformance und allgemeinen Trends im Gesundheitssektor verbunden ist. Nach dem Kursrutsch stellt sich die Frage: Ist die Korrektur bereits ausreichend oder folgen weitere Verluste?
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