AbbVie meldet einen bedeutenden Erfolg: Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Kombination aus VENCLEXTA (Venetoclax) und Acalabrutinib für die Erstlinienbehandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zugelassen. Es handelt sich um das erste rein orale Therapieregime mit fester Behandlungsdauer für bisher unbehandelte Patienten – ein Meilenstein, der neue Maßstäbe in der Krebstherapie setzen könnte.
Die Zulassung basiert auf den Daten der Phase-3-Studie AMPLIFY. Die fixe Kombinationstherapie reduzierte das Risiko für Krankheitsfortschritt oder Tod um 35 Prozent gegenüber herkömmlicher Chemoimmuntherapie. Der mediane progressionsfreie Überlebenszeitraum wurde bei der Kombination noch nicht erreicht, während er bei Chemotherapie bei 47,6 Monaten lag.
Behandlungsdauer entscheidend verkürzt
Besonders für Patienten relevant: Die Therapie ist auf 14 Zyklen à 28 Tage begrenzt. Danach können Betroffene eine Behandlungspause einlegen – ein wesentlicher Vorteil gegenüber Dauertherapien. VENCLEXTA wird ab dem dritten Zyklus mit einer fünfwöchigen Dosissteigerung eingesetzt.
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Das Sicherheitsprofil der Kombination entspricht den bekannten Einzelwirkungen. Häufigste Nebenwirkungen waren Neutropenie, Kopfschmerzen, Durchfall, Muskel- und Skelettschmerzen sowie COVID-19. Schwerwiegende Nebenwirkungen traten bei weniger als drei Prozent der Patienten auf.
Marktpotenzial der CLL-Therapie
CLL zählt zu den häufigsten Leukämieformen bei Erwachsenen. Obwohl sich die Behandlungsergebnisse in den vergangenen Jahren verbessert haben, stehen Patienten oft vor langen Therapiezeiten und komplexen Managementanforderungen.
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Die neue Zulassung erweitert das onkologische Portfolio von AbbVie substanziell. VENCLEXTA wird gemeinsam mit Roche entwickelt und ist in über 80 Ländern zugelassen. In den USA teilen sich AbbVie und Genentech die Vermarktung. Das Präparat blockiert selektiv das BCL-2-Protein, das in manchen Blutkrebsarten die natürliche Selbstzerstörung von Krebszellen verhindert.
Parallel dazu kündigt AbbVie die Zahlung einer Quartalsdividende von 1,73 Dollar je Aktie an. Diese wird am 15. Mai 2026 an Aktionäre ausgezahlt, die am 15. April im Register stehen. Seit der Unternehmensgründung 2013 hat AbbVie die Dividende um mehr als 330 Prozent erhöht und gehört zum S&P Dividend Aristocrats Index.
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