AbbVie lässt die Schwäche des einstigen Top-Sellers Humira hinter sich. Die neuen Blockbuster Skyrizi und Rinvoq treiben das Wachstum stärker an als erwartet. Das Management reagiert prompt und hebt die Gewinnziele für das laufende Jahr an.
Immunologie treibt den Umsatz
Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 12,4 Prozent auf rund 15 Milliarden Dollar. Besonders die Immunologie-Sparte glänzte mit einem Erlös von 7,29 Milliarden Dollar. Hier kompensieren die Nachfolger erfolgreich das wegbrechende Geschäft mit Humira.
Die Neurowissenschaft wuchs parallel dazu um 26 Prozent. Medikamente wie Vraylar und Botox Therapeutic steuerten zusammen fast zwei Milliarden Dollar bei. Diese Dynamik verschafft dem Konzern Luft für massive Investitionen in die eigene Infrastruktur.
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Milliardeninvestition und angepasste Ziele
AbbVie baut für 1,4 Milliarden Dollar einen neuen Produktionsstandort in North Carolina. Hinzu kommt ein optimistischerer Ausblick auf das Gesamtjahr. Der Vorstand hob die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie auf bis zu 14,28 Dollar an.
In der Forschung gibt es derweil gemischte Signale. Während ein Mittel gegen Übergewicht positive Studiendaten lieferte, beanstandete die US-Gesundheitsbehörde FDA Mängel in der Produktion eines Botox-Nachfolgers. Sicherheitsbedenken bestehen laut Unternehmen jedoch nicht.
Die Aktie notiert aktuell bei 169,30 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 13 Prozent an Wert. Anleger warten nun auf die Entscheidung der Behörden zu den neuen Zulassungsanträgen für Skyrizi und Rinvoq.
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