Die Lage bei ABO Energy spitzt sich dramatisch zu. Am Freitagabend, dem 23. Januar 2026, gab das Unternehmen bekannt, eine Stillhaltevereinbarung mit den Gläubigern wesentlicher Finanzierungen geschlossen zu haben. Betroffen sind Konsortialkreditverträge, bilaterale Darlehen, ausgewählte Avallinien und Schuldscheindarlehen. Die Gläubiger verzichten vorerst darauf, ihre Rechte aus potenziellen Kündigungsgründen geltend zu machen – ein klares Zeichen dafür, wie ernst die finanzielle Schieflage ist.
Verlustwarnung schockt den Markt
Der Hintergrund: Mitte Januar erschütterte eine desaströse Gewinnwarnung die Anleger. ABO Energy rechnet für 2025 mit einem Konzernverlust von 170 Millionen Euro – rund 80 Prozent höher als ursprünglich prognostiziert. Diese Summe übersteigt sogar die aktuelle Marktkapitalisierung des Unternehmens. Ein vernichtendes Signal für alle Investoren.
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Die Stillhaltevereinbarung ist dabei nur der erste Schritt. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit seinen Finanzierungspartnern über ein umfassendes Sanierungskonzept. Die Gläubiger haben bereits klargemacht: Das Fortbestehen bestehender Finanzierungen und die Gewährung neuer Mittel hängen von strengen Bedingungen ab. Dazu zählt die Einigung auf ein tragfähiges Sanierungskonzept und die Erstellung eines entsprechenden Gutachtens.
Sanierungsgutachten soll Klarheit bringen
Eine renommierte Beratungsgesellschaft wurde beauftragt, ein Sanierungsgutachten zu erstellen. Der Entwurf soll in der ersten Februarhälfte 2026 vorliegen. Auf dieser Basis wollen die Beteiligten dann ein Term Sheet für das Sanierungskonzept aushandeln. Das Ziel: eine nachhaltige Sanierung der Gesellschaft.
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Auch die Gläubiger der Unternehmensanleihe 2024/2029 sollen eingebunden werden. Sie sollen der Stillhaltevereinbarung beitreten – dazu ist zeitnah eine Abstimmung ohne Versammlung geplant. Die Geschäftsführung gibt sich optimistisch und geht davon aus, das Sanierungskonzept erfolgreich umsetzen zu können.
Anleger setzen auf ein Wunder
Trotz der düsteren Aussichten reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel am Freitag mit einem Plus von 5 Prozent auf Tradegate. Offenbar setzen einige Anleger darauf, dass die Sanierung gelingen könnte. Doch die Realität bleibt hart: Der erwartete Verlust ist gewaltig, die Zukunft ungewiss. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob ABO Energy tatsächlich eine Chance auf Rettung hat – oder ob die Hoffnung trügerisch ist.
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