Ein massiver Fehlbetrag steht in den Büchern für 2025. Der Aktienkurs kollabierte seit dem vergangenen Sommer um 87 Prozent auf zuletzt 5,76 Euro. Das ist die bittere Realität bei ABO Energy. Der Konzern treibt nun den Wandel zum unabhängigen Stromproduzenten voran und meldet erste Erfolge aus dem operativen Geschäft.
Operative Lichtblicke im Ausland
Im Zuge der Restrukturierung sammelt der Konzern dringend benötigte Einnahmen ein. Im April verkaufte ABO Energy die Rechte an einem kanadischen Windprojekt. Parallel dazu floss die letzte Rate für einen bereits veräußerten Solarpark in Kolumbien.
In Spanien sicherte sich das Unternehmen erstmals einen Vertrag als technischer Berater für ein externes Solarprojekt. Solche Dienstleistungen bringen verlässliche Cashflows, ohne eigenes Kapital zu binden.
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Fortschritte auf dem Heimatmarkt
Auch in Deutschland baut der Entwickler sein Fundament aus. Bei der Februar-Ausschreibung für Windkraft an Land erhielt das Unternehmen Zuschläge für gut 16 Megawatt. Neue Baugenehmigungen im Saarland und in Nordrhein-Westfalen vergrößern das genehmigte Inland-Portfolio auf 650 Megawatt.
Diese Erfolge sind essenziell, denn das Marktumfeld bleibt rau. Politische Debatten über den Kurs der deutschen Energiewende bremsen die Planungssicherheit der gesamten Branche.
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Der Weg aus den roten Zahlen
Um die Profitabilität wiederherzustellen, greift ein hartes Effizienzprogramm. Wertberichtigungen und gesunkene Margen hatten das Ergebnis zuvor massiv belastet und einen Verlust von rund 170 Millionen Euro verursacht. Die Gläubiger der laufenden Anleihe haben dem Sanierungskurs bereits im März grünes Licht gegeben.
Der Vorstand plant nun die zügige Rückkehr in die Gewinnzone. Für das laufende Jahr wird ein positives Ergebnis angepeilt. Im Jahr 2027 soll der Nettogewinn dann bei 50 Millionen Euro liegen.
Die nächsten Monate liefern konkrete Prüfsteine für das Effizienzprogramm. Im Juni legt ABO Energy den geprüften Konzernabschluss vor. Am 13. August folgt die Hauptversammlung in Wiesbaden, bevor Anfang September die Halbjahreszahlen den aktuellen Stand der Wende dokumentieren.
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