Absci reitet auf der KI-Welle direkt in die klinische Erfolgsspur. Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Biotech-Spezialisten mit einem Plus von 226 Prozent mehr als verdreifacht. Frisches Kapital und erste Studiendaten treiben den Kurs nun auf ein neues Jahreshoch.
Millionen-Spritze von Eli Lilly
Das Unternehmen sicherte sich 100 Millionen US-Dollar durch eine Kapitalerhöhung. Namhafte Investoren wie Eli Lilly und Columbia Threadneedle beteiligten sich an der Finanzierung. Absci verkaufte dafür rund 13,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 7,41 US-Dollar.
Das Geld fließt direkt in die Entwicklung von ABS-201. Dieser Antikörper stammt aus der hauseigenen KI-Plattform. Er soll Haarausfall und Endometriose bekämpfen. Erste Daten der Phase-1-Studie bescheinigen dem Wirkstoff eine gute Verträglichkeit.
Besonders die Pharmakokinetik überzeugt. Die Halbwertszeit liegt bei mindestens 65 Tagen. Patienten müssten sich das Mittel daher nur alle zwei bis drei Monate spritzen. Das wäre ein deutlicher Vorteil gegenüber täglichen Behandlungen.
Der Fahrplan für die Klinik
Der Zeitplan für den Wirkstoff steht fest. In der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet das Management weitere Daten zum Wirksamkeitsnachweis.
Parallel dazu startet eine globale Phase-2-Studie für die Indikation Endometriose. Im Erfolgsfall folgt im Jahr 2027 der Sprung in die entscheidende Phase 3.
Die Aktie notiert aktuell bei 11,77 US-Dollar. Damit rückt das 52-Wochen-Hoch von 12,05 US-Dollar in greifbare Nähe. Anleger blicken nun gespannt auf die klinischen Meilensteine im Herbst.
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