Acteos trimmt sein Geschäft konsequent auf Effizienz. Der Spezialist für Logistik-Software will bis 2026 dauerhaft profitabel arbeiten. Ein Rekord-Auftragseingang liefert dafür das nötige Fundament.
Wachstum im Logistik-Sektor
Das Unternehmen profitiert von der steigenden Nachfrage nach digitalisierten Lieferketten. Im ersten Halbjahr kletterte der konsolidierte Umsatz auf 7,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 6,4 Millionen Euro. Besonders das Geschäft in Deutschland legte dabei zu.
Parallel dazu füllten sich die Auftragsbücher deutlich. Der Auftragseingang erreichte im Jahr 2025 einen historischen Höchstwert von fast 7 Millionen Euro. Das sorgt für eine gute Auslastung zum Start in das laufende Geschäftsjahr.
Fokus auf wiederkehrende Erlöse
Acteos entwickelt Software für Lagerhaltung und Transportmanagement. Das Ziel ist die Senkung der Gesamtkosten für die Logistik der Kunden. Den Großteil des Geschäfts macht das Unternehmen in Frankreich. Der Heimatmarkt steht für fast 89 Prozent der Erlöse.
Das Geschäftsmodell wandelt sich dabei stetig. Ein signifikanter Teil der Software-Aktivitäten entfällt auf Wartung und Software-as-a-Service (SaaS). Diese wiederkehrenden Einnahmen stabilisieren die Bilanz.
Aktie nähert sich Tiefpunkt
An der Börse spiegelt sich der operative Optimismus bisher kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei 0,84 Euro. Damit liegt der Kurs nur knapp über dem bisherigen Jahrestief.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf 34,5 gefallen. Dieser Wert deutet auf eine überverkaufte Situation hin. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt derweil bei 0,90 Euro.
Die finanzielle Basis ist solide. Acteos verfügt über eine Nettoliquidität von 1,6 Millionen Euro. Die Rückzahlung der restlichen Kredite ist bis Dezember 2027 geplant. Das Management setzt nun alles daran, die Kostenkontrolle beizubehalten und die operative Marge weiter zu steigern.
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