Zwischen dem 8. und 12. Januar 2026 haben gleich drei Top-Manager von Acumen Pharmaceuticals ihre Aktienpakete deutlich verkleinert. CEO Daniel O’Connell verkaufte insgesamt 26.472 Aktien für rund 47.000 Dollar, Chief Legal Officer Derek Meisner trennte sich von 50.659 Papieren im Wert von etwa 91.000 Dollar, und Chief Operating Officer Russell Barton veräußerte 3.530 Aktien für circa 6.500 Dollar.
Die Verkäufe erfolgten zu Preisen zwischen 1,67 und 1,95 Dollar pro Aktie – wobei die aktuellen Kurse mit 1,72 Dollar am unteren Ende dieser Spanne liegen. Innerhalb nur einer Woche hat die Aktie 7,65 Prozent an Wert verloren. Die Marktkapitalisierung des Biotech-Unternehmens steht bei mageren 104 Millionen Dollar.
Steuerliche Gründe – oder mehr dahinter?
Alle drei Führungskräfte beriefen sich auf vorab festgelegte Handelspläne nach Rule 10b5-1, die zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten bei der Ausgabe von Restricted Stock Units dienten. O’Connell hatte seinen Plan am 27. Juni 2025 aufgesetzt, Barton am 25. Juni 2025. Nach den Transaktionen hält der CEO noch 593.510 Aktien, Meisner besitzt 83.800 und Barton 123.269 Papiere.
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Doch warum verkaufen die Insider ausgerechnet jetzt? Die zeitliche Häufung wirft Fragen auf, auch wenn die Pläne Monate im Voraus festgelegt wurden.
Liquidität vorhanden, aber Geld fließt ab
Immerhin verfügt Acumen über eine solide Liquiditätsposition mit einer Current Ratio von 6,02 und mehr Cash als Schulden in der Bilanz. Doch Analysten warnen: Das Unternehmen verbrennt sein Bargeld schnell. Im dritten Quartal 2025 meldete die Gesellschaft einen Nettoverlust von 26,5 Millionen Dollar.
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Die Pipeline zeigt sich allerdings vielversprechend. Acumen hat die ersten Teilnehmer in der Open-Label-Erweiterung seiner Phase-2-Studie ALTITUDE-AD mit dem Hauptkandidaten Sabirnetug dosiert. Auf der 18. Annual Clinical Trials on Alzheimer’s Disease Konferenz präsentierte das Unternehmen neue Daten zu verbesserten Verabreichungsmethoden. Die Kooperation mit JCR Pharmaceuticals soll die Antikörper-Lieferung ins zentrale Nervensystem optimieren.
Analystenhaus Stifel bleibt bei seiner Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 10 Dollar – fast sechsmal höher als der aktuelle Kurs. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Und die jüngsten Insider-Verkäufe dürften dem Vertrauen der Anleger kaum zuträglich sein.
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