Adidas baut um, während der Aktienkurs nach einem schwierigen Jahr mühsam Boden gutmacht. CEO Björn Gulden bricht verkrustete Strukturen auf, um die Entscheidungsgewalt näher an die Kunden in den USA und Asien zu bringen. Das Ziel ist Tempo.
Dezentralisierung als Wachstumshebel
Gulden setzt konsequent auf regionale Eigenverantwortung. Märkte wie China, Japan und die USA erhalten deutlich mehr Befugnisse bei strategischen Entscheidungen. Herzogenaurach will so schneller auf lokale Trends reagieren. Die bisherige Zentralisierung gilt als zu träge für das globale Sportgeschäft.
Die operativen Zahlen für das erste Quartal 2026 stützen diesen Kurs vorerst. Der Umsatz kletterte um rund sieben Prozent auf 6,59 Milliarden Euro. Parallel dazu stieg das Ergebnis je Aktie auf 2,72 Euro.
Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial
An der Börse wird die Entwicklung derzeit noch vorsichtig quittiert. Die Aktie notiert aktuell bei 147,10 Euro — ein Plus von 1,76 Prozent zum Wochenstart. Seit Jahresbeginn steht jedoch ein Minus von fast 13 Prozent in den Büchern.
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Vom 52-Wochen-Tief bei 130,60 Euro hat sich das Papier zuletzt wieder etwas entfernt. Der Konsens der Analysten sieht das Kursziel im Durchschnitt bei 202,67 Euro. Bernstein Research traut dem Konzern sogar einen Sprung auf 245 Euro zu.
Für das Geschäftsjahr 2026 rechnen Experten ferner mit einer Dividende von 3,63 Euro. Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert.
Die operative Umsetzung der neuen Regionalstrategie bleibt die Kernaufgabe für das Management. Im späten Sommer folgen die nächsten detaillierten Bilanzzahlen. Dann wird sich die Wirksamkeit der neuen Strukturen an harten Fakten messen lassen.
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