Adidas hat am Donnerstag die Verpflichtung der US-Fußballerin Maddie DiMaria bekannt gegeben und damit sein Engagement im US-Fußball erweitert. Zugleich kündigten Adidas Originals und Bad Bunny die Fortsetzung ihrer BadBo-Kollektion an. Die Aktie fiel am Freitag um 2,7% auf 173,30 €.

Die Zusammenarbeit mit Bad Bunny umfasst neue Versionen der Modelle BadBo 1.0 und 1.1. Der weltweite Verkaufsstart ist für den 12.11.2026 vorgesehen. Bereits am Montag hatten Adidas und BAPE eine gemeinsame Kollektion angekündigt, inspiriert von Basketballmode der späten 1990er- und 2000er-Jahre.

UBS erwartet schwächere Wachstumsdynamik

Am Dienstag stufte UBS Adidas von „Neutral“ auf „Sell“ herab. Zugleich senkte die Bank das Kursziel von 160 auf 156 Euro.

UBS-Analyst Robert Krankowski begründete den Schritt mit einer erwarteten Wachstumsverlangsamung 2027 und Margendruck bis 2028. Die dpa-AFX-Analyse verwies auf ein voraussichtlich langsameres Umsatzwachstum; Medienberichten zufolge sieht die Bank zudem nachlassende Dynamik im Schuhgeschäft.

Vor gut drei Wochen hatte Adidas Rekordergebnisse gemeldet und den Ausblick für den Jahresgewinn erhöht. Das operative Ergebnis stieg im dritten Quartal 2026 um 37 %. Adidas erwartet für das Gesamtjahr ein operatives Ergebnis von rund 2,5 Milliarden Euro.

Optionsabrechnung und nächster Berichtstermin

Am Freitag meldete NNS Investments (Cyprus) Limited einen Barausgleich bei Ablauf von Short-Put-Optionen auf Adidas-Aktien. Laut EQS betraf das Geschäft vom Donnerstag 87.000 Derivate. Das aggregierte Volumen betrug 370.219,80 EUR.

Ebenfalls am Freitag veröffentlichte Adidas eine Vorabbekanntmachung zu Finanzberichten.