Am Mittwoch legt Adidas den finalen Geschäftsbericht für 2025 vor – und damit mehr als nur die Bestätigung eines Rekordjahres. Entscheidend wird sein, wie der Konzern die Messlatte für 2026 setzt und welche Signale zur Kapitalverwendung kommen. Denn parallel läuft ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm – und der Titel notiert heute bei 145,95 Euro (-3,98%) nahe dem 52-Wochen-Tief.
Morgen zählt vor allem die Guidance
Zum Termin am 4. März will Adidas den testierten Jahresabschluss für 2025 veröffentlichen, erstmals die offizielle Prognose für 2026 nennen und außerdem ein Update zur Kapitalallokation geben. Der Markt schaut dabei vor allem auf drei Punkte: Werden die vorläufigen Zahlen bestätigt? Wie ambitioniert fällt der Ausblick aus? Und wie konkret werden die Pläne zur Mittelverwendung?
Die vorläufigen Kennzahlen hatten Ende Januar hohe Erwartungen geweckt: 2025 steht ein Rekordumsatz von 24,8 Milliarden Euro im Raum, bei währungsbereinigtem Wachstum der Kernmarke von 13%. Gleichzeitig verbesserte sich die operative Marge auf 8,3% (nach 5,6% im Vorjahr), das Betriebsergebnis soll 2,056 Milliarden Euro erreicht haben. Rückenwind kam laut den Zahlen auch aus dem Schlussquartal: Q4-Umsatz plus 11% auf 6,1 Milliarden Euro, operatives Ergebnis 164 Millionen Euro (Verdopplung).
Genau hier liegt der Kern: Kann Adidas diese Dynamik mit belastbaren Margen- und Cashflow-Zielen für 2026 untermauern? Der Quelltext nennt als sensible Stellen besonders Margen, Lagerbestandstrends und die Einzelhandelsnachfrage in Europa. Gleichzeitig könnten Währungs- und Zollrisiken die Erwartungen begrenzen.
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Aktienrückkauf: Eine Milliarde Euro als Signal
Parallel zum Bericht läuft seit Februar ein neues Rückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde Euro, finanziert aus dem operativen Cashflow. Die erste Tranche über 500 Millionen Euro soll bis zum 18. März abgeschlossen sein.
Seit Anfang Februar kaufte Adidas bereits 1,64 Millionen eigene Aktien zurück – zu Durchschnittskursen zwischen 154,66 und 156,65 Euro. Die Papiere werden eingezogen. Unterm Strich sinkt damit die Zahl der ausstehenden Aktien, was den Gewinn je Aktie rechnerisch stützen kann – vorausgesetzt, die Ertragsentwicklung hält mit.
Aus Marktsicht ist das auch deshalb relevant, weil die Aktie zuletzt klar schwächer lief: In den vergangenen 7 Tagen ging es um 9,09% nach unten, seit Jahresbeginn steht ein Minus von 13,36%.
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Marke und Wettbewerb: Neue Bühne, hoher Druck
Neben den Finanzthemen sorgt Adidas auch mit einer neuen Partnerschaft für Schlagzeilen: Audi und Adidas bringen eine gemeinsame Kollektion rund um den Formel-1-Einstieg von Audi auf den Markt. Die erste „adidas x Audi Revolut F1 Team“-Kollektion ist seit dem 19. Februar erhältlich. Damit ist Adidas 2026 offizieller Ausrüster sowohl von Mercedes als auch von Audi in der Formel 1.
Operativ bleibt das Umfeld laut Quelltext jedoch anspruchsvoll. Aufstrebende Marken wie On und Asics gewinnen Marktanteile, Nike befindet sich in einer Umstrukturierung, und der Einstieg von Anta Sports bei Puma für 1,8 Milliarden US-Dollar verschiebt die Kräfteverhältnisse. Zusätzlich endet nach der WM 2026 die langjährige DFB-Partnerschaft – der Verband wechselt zu Nike. Als potenzielle Nachfragetreiber gelten die Olympischen Winterspiele in Italien sowie die Fußball-WM im Sommer.
Zum Kalender: Auf den morgigen Geschäftsbericht folgen die Q1-Zahlen am 29. April und die Hauptversammlung am 7. Mai. Der 4. März liefert damit den ersten harten Rahmen, ob das Rekordjahr 2025 als stabile Basis für 2026 taugt – oder ob die Prognose die Erwartungen wieder erdet.
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